Zwangsläufiges:
Wenn ich Nazi bin, nur weil ich mit Leib und Seele für Deutschland einstehe, dann bin ich stolz, ein Nazi zu sein!

Themen
Presse

"Niemals darf ein Mensch, ein Volk wähnen, das Ende sei gekommen. Güterverlust läßt sich ersetzen; Über anderen Verlust tröstet die Zeit; Nur ein Übel ist unheilbar: Wenn ein Volk sich selbst aufgibt." Johann Wolfgang von Goethe

Gereimtes

Juden und Christen nach Busch…

Auch Wilhelm Busch, der Menschenfreund,
der alles aussprach – nur gereimt -
grad ‘raus und ehrlich wie er’s meint
und ewig wohl der Mensch ihm scheint:

“…Wer liebt zum Beispiel auf dieser Erde
ich will mal sagen die Steuerbehörde?
Sagt sie, besteuern wir das Bier,
so macht’s dem Christen kein Pläsier.
Erwägt sie dagegen die Steuerkraft
der Börse, so trauert die Judenschaft.
Und alle beide, Jud’ wie Christ,
sind grämlich, daß die Welt so ist.”

 

Ein Ostervers – mal anders!

Allen Lesern ein – trotz Schneetreibens – fröhliches Ostern!
Es wird mit Sicherheit Frühling werden und Sommer – auch für unser Land. Deshalb auch dieser optimistische Vers, auch in Kälte und Schnee nach den bunten Nestern des Lebens zu suchen:

Aus der Väter Blut und Wunden wächst der Söhne Heldenmut.
Alle Deutschen solln’s bekunden: Für die Freiheit Gut und Blut!
Fest wie unsre Eichen halten allezeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland!
I: Wir sind all’ wie Niedersachen, sturmfest und erdverwachsen.
Heil – deutsches Heimatland! :I

 

Der Quotenwahn

Die Quote und das Mittelmaß, die zwei sind innig’ Brüder.
Einander bringen sie sich Spaß. Nichts, was dem andern lieber.
Wie käm`das Mittelmaß nach vorn ohn irgendwelche Quoten?
Es schleicht ohn’ geistigen Ansporn sich hoch auf leisen Pfoten. Diesen Beitrag weiterlesen »

90 Jahre Ruhrbesetzung

Am 11. Januar 1923 besetzten französische und Belgische Truppen das Ruhrgebiet. Deutschland war aufgrund der katastrophalen Ausplünderung und des gleichzeitigen Verlustes großer Teile seines Staatsgebietes und Wirtschaft nicht mehr in der Lage, die Reparationen zu zahlen. Der Verseiller “Vertrag” hatte gründliche Arbeit geleistet. Nun wollten die Sieger also direkt abschöpfen im wirtschaftlichen Zentrum Ruhrgebiet und Frankreich war schon immer scharf auf Saar- und Rheinland.

Die rheinischen Arbeiter riefen zum Generalstreik auf. Diesen Beitrag weiterlesen »

für 2013: “Der alte Grenadier”

Das ist zu schön. Das merk ich mir.
Und schreib’s tief ein im Herzen.
Trotz mancher Gliederschmerzen.

Theodor Fontane:  “Der alte Grenadier”: Diesen Beitrag weiterlesen »

Ludwig Uhland: “Schwäbische Kunde”

Vor 150 Jahren, am 13. November 1862, verstarb Ludwig Uhland als einer der populärsten deutschen Dichter des 19. Jahrhundert. Seine patriotische freiheitliche Gesinnung und sein Wirken für die deutsche Einigung – natürlich immer unter Einbeziehung Österreichs – waren herausragend und beispielgebend für Generationen von Deutschen. Am 26. April 1787 in Tübingen geboren, hat er Jura studiert, beschäftigte sich aber leidenschaftlich mit deutscher und germanischer Geschichte und Philologie, wurde zu einem Volkstribun in bewegten Zeiten und im Revolutionsjahr 1848 Vertreter seiner Heimatstadt in der Frankfurter Paulskirche. Jedoch zum Schönsten und Dauerhaftesten seines Schaffens gehören seine Lieder und Balladen. Als Beispiel sei genannt “Der gute Kamerad” – das nicht nur in Deutschland sicher bekannteste Soldatenlied. Und angesichts des Zustandes Deutschlands sind viele seiner Balladen aktueller denn je. Wir Deutschen sollten sie uns dringendst wieder zu Gemüte führen. Und zwar richtig zu Gemüte – im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn drei Deutsche zusammenkommen, wird Skat gespielt. Kommen drei junge Türken bis Marokkaner zusammen, wird ein Schiedsrichter totgetreten, ein Discobesucher oder auch nur ein zufällig ihren Weg kreuzender U-Bahn-Benutzer. Stehen nur Frauen zur Verfügung als Opfer, werden sie wie in Worms oder Berlin gehetzt, vergewaltigt und ein bißchen aufgeschlitzt, im Extremfall als Mitarbeiterin im Arbeitsamt Neuss abgestochen. Wenn sie allein auftreten, gehts manchmal glimpflicher ab wie jüngst in Bremen, als sich zwei Polizisten von einem Türken, den sie beim Einbruch erwischten, krankenhausreif schlagen ließen.
Als Kinder haben wir daheim sehr gern und wiederholt und mit wohligem Schauder die Uhland’sche Ballade von den Schwabenstreichen aus dem Munde unseres Vaters gehört. Und mit welcher Leidenschaft er uns vorgetragen hat!
Angesichts des oben  beschriebenen deutschen und europäischen Alltags kommt sie mir unwillkürlich in den Sinn. Und deshalb möchte ich sie Euch – liebe Landsleute – in Erinnerung rufen: Damit Ihr seht, wie wir uns einst nicht etwa wie die sieben Schwaben im Märchen nur an der Hellebarde festklammerten sondern wie wir das Eigene einst geschützt haben.

“Schwäbische Kunde”

Als Kaiser Rotbart lobesam zum Heilgen Land gezogen kam,
da mußt er mit dem frommen Heer durch ein Gebirge wüst und leer.
Daselbst erhub sich große Not, viel Steine gabs und wenig Brot,
und mancher deutsche Reitersmann hat dort den Trunk sich abgetan;
den Pferden wars so schwach im Magen, fast mußt der Reiter die Mähre tragen.

Nun war ein Herr aus Schwabenland, von hohem Wuchs und starker Hand,
des Rößlein war so krank und schwach, er zog es nur am Zaume nach;
er hätt es nimmer aufgegeben, und kostet’s ihm das eigne Leben.
So blieb er bald ein gutes Stück hinter dem Heereszug zurück.

Da sprengten plötzlich in die Quer fünfzig türkische Reiter daher.
Die huben an auf ihn zu schießen, nach ihm zu werfen mit den Spießen.
Der wackre Schwabe forcht sich nit, ging seines Weges Schritt vor Schritt,
ließ sich den Schild mit Pfeilen spicken und tät nur spöttisch um sich blicken,
bis einer, dem die Zeit zu lang, auf ihn den krummen Säbel schwang.

Da wallt dem Deutschen auch sein Blut, er trifft des Türken Pferd so gut,
er haut ihm ab mit einem Streich die beiden Vorderfüß zugleich.
Als er das Tier zu Fall gebracht, da faßt er erst sein Schwert mit Macht.
Er schwingt es auf des Reiters Kopf, haut durch bis auf den Sattelknopf,
haut auch den Sattel noch in Stücken und tief noch in des Pferdes Rücken.

Zur Rechten sah man wie zur Linken einen halben Türken herunter sinken.
Da packt die andern kalter Graus; sie fliehn in alle Welt hinaus,
und jedem ist’s als würd ihm mitten durch Kopf und Leib hindurchgeschnittenen.
Drauf kam des Wegs ‘ne Christenschar, die auch zurückgeblieben war;
die sahen nun mit gutem Bedacht, was Arbeit unser Held gemacht.

Von denen hat’s der Kaiser vernommen. Der ließ den Schwaben zu sich kommen;
er sprach: “Sag an, mein Ritter wert! Wer hat dich solche Streich gelehrt?”
Der Held bedacht’ sich gar nicht lang “Die Streiche sind bei uns im Schwang.
Sie sind bekannt im ganzen Reiche: Man nennt sie halt nur Schwabenstreiche!”

Deutscher Mythos

Gewidmet Dr. Harald Schmidt, der in Österreich eine 18 monatige Haftstrafe antreten mußte wegen verbotener Einträge in einem Internetforum.
Es lebe das Menschenrecht der freien Meinungsäußerung, welches in den freiheitlich-demokratischen Grundordnungen Deutschlands und Österreichs endlich so herrlich verwirklicht wurde: “Brüder, zur Sonne, zur Freiheit…”

Der Mythos und der Holcaust, das sind zwei große Dinger.
Und wem’s vor den’ nicht artig graust, der ist ein schlimmer Finger!
Sie können beide nicht so recht wohl von einander lassen.
Und wehe, dem ergeht es schlecht, ohn knie’n und Händchen fassen!
Mit Lichtern noch wird’s heimelig. Das gibt die schönsten Ketten.
Bei ihn’ steht niemand nur für sich. Sie häng’n uns an wie Kletten.

Die Mythen sind ja überall bei Völkern hier auf Erden
stets Märchen aus der Zeiten Hall, aus Urgrund, Wuchs und Werden.
Das zeigt uns klar: S’ist eine Mär, wie’s Lied der Nibelungen.
Wohl niemand gäb dafür Gewähr, daß Wahres rein gesungen.
Ein Körnchen zwar ist immer dran, als Einkorn der Geschichte.
Doch zieht man selbst ungläub’gen Mann deshalb nicht vor Gerichte.

Den Kindern nur ist’s Märchen wahr und ihnen vorbehalten,
daß sie im Geiste sehen klar die nebligen Gestalten.
Doch ist der Mensch erwachsen dann, der Geist ihm wohl gereifet,
die Märchenwelt der kluge Mann durch Wissen abgestreifet.

Wo dieses aber nicht geschieht, bleibt kindisch der Verstand.
Wohl gar noch bis ins dritte Glied. Und was wird aus dem Land?
Wo keiner will erwachsen sein, grad, mit aufrechtem Gang
und stehen gar im Ringelreihn bei Holocaustgesang?

Erwachsen’ Mann – so unbedarft kann es nicht weitergehn!
So vieles ist doch schon entlarvt als märchenhaft’ Geschehn.
Das Einkorn ward millionenmal gestapelt, hoch, geschichtet
durch der Erzähler g’waltge Zahl zum Mythos uns verdichtet.

Den Vorteil der Erzähler zieht bei Märchen all auf Erden.
Die Zuhörer – wo das geschieht – woll’n unterhalten werden.
Der Unterhaltungswert im Land hier lang schon ist vergangen.
Zu oft erzählt und ohn’ Verstand – wer will dem noch anhangen?
Nur noch mit Hilf’ der Polizei, eifriger Standgerichte
bewahr’n die falsch’ Erzählerei der düst’ren Mordsgeschichte?

D e r  Mythos ist zum Gruseln gut, nicht für’s reale Leben.
Dort braucht der Mensch zum Handeln Mut, nach Höherem zu streben!
Er ist ja doch ein ulkig’ Ding: Will, kann und muß sich regen.
Und täglich steigt er in den Ring. Nur Kämpfen bringt ihm Segen!

Der Holcaust taugt nicht als Ziel der Seel’ bei klarem Lichte.
Wir hab’n der bess’ren Mythen viel aus tausend Jahr’n Geschichte.
Uns dort zu gründen, bringt uns Heil und Zukunft deutschem Volke!
Die böse Mär’ auf’s Altenteil! Fort mit der düst’ren Wolke!

(Krauschwitz, im Jahre des Herrn 2o12)
Anmerkungen:
1. Auf die Frage eines netten Journalisten, warum ich nicht zum Thema Holocaust ein Gedicht mache, war ich erst ein wenig baff. Man denkt ja unwillkürlich, daß das nicht geht. Aber eingedenk gemeinsamer Feststellung, daß gerade die emotional bewegenden Probleme nach derartiger Fassung suchen, dacht ich dann: Warum nicht? Und so kams.
2. Der Eindruck verstärkt sich, daß die unteren Vertreter solch gesellschaftlich dominanter Gruppierungen wie Medien, Verwaltungen und Politik überwiegend aus ehrlichen und anständigen Menschen bestehen und daß besonders dort das alte Sprichwort vom Fisch, wo er zuerst stinken würde,  100-%-ig zutrifft.

Vergessen?

Sie liegen im Westen und Osten, sie liegen in aller Welt,
und ihre Helme verrosten und Kreuz und Hügel zerfällt.
Sie liegen verscharrt und versunken, im Massengrab und im Meer,
aber es leben Halunken, die ziehen noch über sie her!

Sie hatten ihr junges Leben nicht weniger lieb als die,
die heute höhnen, es hinzugeben, war reine Idiotie.
Sie konnten nicht demonstrieren: Mehr Freizeit bei höherem Lohn.
Sie mussten ins Feld marschieren, der Vater, der Bruder, der Sohn.

Sie gingen die Heimat zu schützen und haben allem entsagt.
Was kann uns der Einsatz nützen, hat keiner von ihnen gefragt.
Sie hatten ihr Leben und Sterben dem Vaterlande geweiht,
und wussten nicht welchen Erben und welcher Erbärmlichkeit!

© 2011 Hans Püschel