Kalenderblätter
Spareinlagen sind hyper – sicher!?
Vor 90 Jahren kam die Hyperinflation im Deutschen Reich so richtig in Fahrt. Am 18. Juni des Jahres 1923, einem Montagmorgen, kostete die Schrippe in Berlin 260 Mark. An der Börse sprang der Dollar auf die 130.000 Mark zu.
Zum Glück sagen uns alle unsre Größen:
Die Spareinlagen sind garantiert und sicher! Hypersicher!
Zumindestens alles bis 100.000 Euro. Na Gottseidank! Allerdings haben sie da alle, von Merkel, Steinbrück, Schäuble bis Asmussen und Draghi nichts von der Inflation gesagt, noch weniger von der Teuerung. Offiziell ja immer nur Eins-Komma-Prozent. Aber so eine Hyper-Teuerung auf 260 Euro pro Schrippe oder Brötchen, das wär ja mal was. Zum Nachdenken, oder?
Ob es noch zehn Jahre dauert, bis zum hundertsten Jubiläum? Dann würde man für die Merkelseidank-gesicherten 100.000 Euro noch 400 Schrippen bekommen. DAS ist Sicherheit! Und Konsequenz der europäischen Bankenrettung. Aber,
wenn wir Glück haben, kommt’s vorher und dann haben wir’s hinter uns!
Getürkte Geschichte und Kultur
Münsteraner Bäckergesellen retteten der Sage nach 1683 das belagert Wien einst vor den Türken. Weil sie einen leichten Schlaf hatten oder vielleicht auch bis in die Nacht hinein mit den letzten Bierreserven beschäftigte waren, damit diese nicht in Feindeshand fielen, oder eben auch nur, weil sie schon wieder zu ihrem Behufe nächtens aufstehen und an die Tröge mußten. Sei’s drum, jedenfalls entdeckten sie Geräusche im Boden oder der hefige Teig wackelte. Und es waren keine Minirmotten sondern minirende Türken, die leidenschaftlich gern Tunnel für Sprengladungen unter die Stadtmauern führten.
Kaiser Leopold I. dankte den Bäckern mit einem Feiertag.
Der erste Montag im Juni ist seitdem alle drei Jahre arbeitsfreier Tag für die Münsteraner Bäckerinnung. Der “Gute Montag” wird mit Umzügen und Volksfest gefeiert. Nur in diesem Jahr wußte keiner mehr so recht, warum überhaupt dieses “Traditionsfest”. Der Türke oder Mohr mit Schwert war aus den Plakaten verschwunden. Auch aus allen Textstellen. Geschichte ist gesäubert, multikulti-kompatibel gemacht, denn die Kultur muß ja irgendwie weitergehn. Eben nur nicht deutsch.
Die Türken sind nun doch da und haben gewonnen?
Die Probe auf’s Exempel, also ob wir gelernt haben zu parieren, ist schon gemacht. In Münster-Hiltrup steht die neue Moschee namens “At Tawba”. So heißt die neunte Sure des Korans, die den richtungsweisenden “Schwert-Vers” enthält, also den gläubigen Moslem beauftragt, alle Ungläubigen mit dem bewußten krummen Ding einen Kopf kürzer zu machen. Vor 330 Jahren konnten unsre Ahnen dies mit vereinten Kräften abwenden. Die Muselmanen von heute setzen uns diese Alternative bildlich und wörtlich vor die Nase. Ich möchte nicht islamophob erscheinen, aber man müßte es fast unsensibel nennen. Deutscher Widerspruch? Isnich! Sich wehren gar – wie die Bäckergesellen von einst? Ihwoh!
Die Münsterschen Bäcker von heute – die haben verstanden!
Ob das wie bei den Medien-Fritzen ist? Als letzte Woche über das Sterben des 72-jährigen Rentners aus Kiel berichtet wurde, der nach einwöchigem Koma seinen schweren Kopfverletzungen erlegen war, welche ihm durch kräftiges Zutreten – mit Anlauf! – ein junger Wiederholungstäter zugefügt hatte, konnte ich trotz genauesten Zuhörens nichts von seinem Namen erhaschen. Den anzudeuten, müssen die Medien-Fuzzies doch glatt vergessen haben bei all den Betroffenheiten! Selbige reichten allenthalben fast an Roth’sche Qualitäten! Und der Mann wollte nur doch nur seiner Tochter helfen, welche von besagtem Namenlosen geschlagen wurde.
Lösen die zuwandernden Fachkräfte SO unser Rentenproblem?
Irgendwie habe ich die einschlägigen Politikvertreter da wohl immer mißverstanden. Wird deshalb der Totreter auch nur wegen Körperverletzung angeklagt wie all die anderen seines Stammes? Und DER könnte ja sogar die Kostenersparnis der Gesellschaft als mildernden Umstand anführen. Bei unsrer Justiz?
Gedenken und feiern
beides heute, am 26. Mai:
- 90. Jahrestag der Erschießung von Albert Leo Schlageter 1923:
Ein junger Kämpfer für deutsche Freiheit – im ersten Weltkrieg, danach in Freikorps gegen Bolschewisten im Baltikum, gegen polnische Invasion in Oberschlesien. Dann gegen Spartakusaufstände und schließlich gegen die französische Ruhrbesetzung. Immer in halb rechtsfreien Räumen, ohne Schutz durch den deutschen Staat in seiner Versailler Knebelung, für einen kleinen Rest deutschen Überlebens und Ehre nach Niederlage und Unterdrückung der Heimat. Und er fiel wie gut hundert Jahre vor ihm Schill im Kampf gegen die französische Fremdherrschaft. Ganz Deutschland trauerte und erwies ihm die Ehre, von den Kommunisten bis zu den Nationalen. Nur die Sozialdemokratie nicht: Nicht Fisch – nicht Fleisch?
Schlageter im 200-jährigen deutschen Befreiungskampf – heute vergessen?
Weil alles heute so sozialdemokratisiert ist? Für’s Deutsche zu kämpfen ist nicht mehr in, suspekt? Alle Kämpfer, Gefallenen, Verfolgten verdrängt und aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt. Nur in wenigen deutschen Wochenzeitungen noch ein Memento wie in der Jungen Freiheit. Aber auch da kommt ein Seitenhieb auf die noch verbliebenen Kämpfer. Der ansonsten honorige Karl Heinz Weißmann würdigt Schlageter, benutzt ihn aber, um zum Schluß gegen die zu polemisieren, die ihn heute noch ehren. “Deren Motive aber oft genug unsauber sind.”
Herr Karl Heinz Weissmann – SIE werden unsauber!
Es sind die deutschen Rechten, die sich noch aus der Deckung wagen und offen für Deutsche und ihre Interessen einstehn. Sie, die neue AfD und viele andere, Herr Weissmann, benutzen diese Überzeichnung als Abgrenzung, um sich selbst noch in der halbwegs sicheren Mitte zu halten, die alleszerstörenden Giftpfeile der linken Antifa nach außen zur Rechten abzuleiten. DAS ist unsauber und unsolidarisch, nicht die Motive der Rechten und Nationalen. Die haben ein gutes Recht, so zu sein wie sie sind. Wenn Sie als Konservativer denen das nicht mehr zugestehn, ja wer denn dann?
- 75. Geburtstag des Volkswagenwerkes 1938;
Ja, der kommt heut auch nicht mehr vor. SPD-Geburtstag – ja. Aber eine Idee wie der KdF-, der Volkswagen? Er gehörte ja zu einem Gesamtkonzept. Einem für’s Volk und das war neu. Gab es nirgends auf der Welt. Nur in Nazi-Deutschland. Von Familien,- Jugend-, Mutterschutz; über Tier- und Umweltschutz, Sozialgesetzgebung, Förderung der Kleinbauern, Volksbildung und -gesundheit; bis hin zum Urlaub für den Arbeiter im Ferienheim oder auf dem Luxusdampfer eben auch das Auto für ihn. Für 990 Mark. Mit wöchentlichem Markenkauf anzusparen. Auch mein Vater hat angespart und es war sein einziges Vermögen, was nach dem Krieg noch werthaltig war, nämlich bei VW. Aber – und nun kommt das dicke aber – ER hat den Grundstein gelegt! Gut – wegreißen wollen wir den inzwischen bald weltgrößten Autohersteller nun nicht deshalb – genausowenig wie die Autobahn, aber feiern? Öffentlich feiern – dieses deutsche Erfolgsmodell? Natürlich nicht, denn dann müßte man genau das alles wohl erwähnen. Da sei aber der neunschwänzige Antifa-Teufel vor, nicht?
Der Massenmord – a Grandmaster from England?
fragt man sich angesichts des 70. Jahrestages der Zerbombung der Staumauern von Möhne- und Edertalsperre durch britische Lancaster. Die Junge Freiheit nennt es den “Tsunami des Bomber-Harris”vom 17. Mai 1943. Die Katastrophe der Fluten durch Möhne- und Ruhrtal mit furchtbaren Verwüstungen und tausenden Toten. Das besondere Drama en detail: Im Städtchen Wickede ist das 119. Opfer ein Frontsoldat. Er bekam Sonderurlaub wegen der Katastrophe und erschießt sich am Grab seiner in den Fluten umgekommenen Familie! Diesen Beitrag weiterlesen »
Erste deutsche Weltaussstellung
Am 1. Mai 1873, also vor 140 Jahren, wurde in Wien die erste Weltausstellung im deutschen Raum eröffnet durch Kaiser Franz Joseph. Es war die sechste ihrer Art überhaupt und fand auf dem Pratergelände statt. Auf einer Fläche fünfmal so groß wie die der Pariser Ausstellung zuvor. ![]()
Das bauliche Glanzstück war die nebenstehende Rotunde.
Sie war der weltgrößte Kuppelbau dieser Zeit.
Mehr als 35 Nationen beteiligten sich an der Ausstellung mit immerhin 53.000 Unternehmen. Es kamen 7,5 Millionen Besucher und Handel und Wirtschaft Wiens und aller Teilnehmer erhielten bedeutende Impulse.
Heute firmiert die Weltausstellung bekanntlich unter dem Namen “Expo”.
Opfergang – Mythos – Heldenverehrung
Entwarnung! Natürlich nicht in Deutschland, liebe gutmenschlichen Landsleute, sondern bei unsern Nachbarn, den Franzosen. Der 30. April wird in ganz Frankreich als ehrendes Angedenken begangen und in der Fremdenlegion als Feiertag. Am selbigen Tage des Jahres 1863, also vor genau 150 Jahren, kam es im mexikanischen Interventionskrieg zu einem
Opferkampf von 65 Legionären auf der Hazienda Camerone
gegen eine Übermacht von 2000 mexikanischen Gegner. Diesen Beitrag weiterlesen »
Größtes Landflugzeug Junkers G 38
Davon wurden nur zwei Stück gebaut. Vor 80 Jahren, am 29. April 1933, wurde die zweite von der Deutschen LuftHansa in Dienst gestellt unter dem Namen D-2500 “Generalfeldmarschall von Hindenburg”.
Sie war ein viermotoriges Transport- und Verkehrsflugzeug, welches 1929 seinen Erstflug erfolgreich absolvierte. Die erste Maschine flog bis 1936 und stürzte dann wegen Motorschadens ab. Die “Hindenburg” war zunächst auch Verkehrsflugzeug, ab 1939 Truppentransporter und wurde 1941 durch britische Flugzeuge zerstört.
Mitsubishi baute in Lizenz sechs G 38, die durch Japan als schwere Bomber eingesetzt wurden, aber ebenfalls nur bis 1941.
Fußball – beinah verpaßt
nein, natürlich nicht in Deutschland. Aber beinahe das Jubiläum, das Datum 18. April. Da wurde nämlich einst im Jahre 1918, also vor 95 Jahren, durch das Innenministerium
der Fußball in Preußen als Schulsport zugelassen!
Das war ein ganz wichtiger Meilenstein zu dessen Verbreitung. Er steckte ja noch in den Kinderschuhen des Volkssports. Der Deutsche Fußballbund DFB war zuvor im Jahre 1900 gegründet worden und Fußball stand nicht so im gesellschaftlichen Interesse. Das nahm das Turnen ein. Auch in der Schule. Fußball wurde eher in bürgerlichen Kreisen gespielt und breitete sich erst Anfang des 20. Jahrhunderts in Arbeiterkreisen aus. Bereits in den zwanziger Jahren war es dann schon d e r Massensport. Heute ist er d a s Geschäft, wo schon mal 10, 20, 30 und mehr Millionen Euronen für Spieler bezahlt werden…
