Zwangsläufiges:
Wenn ich Nazi bin, nur weil ich mit Leib und Seele für Deutschland einstehe, dann bin ich stolz, ein Nazi zu sein!

Themen
Geschichte

"Niemals darf ein Mensch, ein Volk wähnen, das Ende sei gekommen. Güterverlust läßt sich ersetzen; Über anderen Verlust tröstet die Zeit; Nur ein Übel ist unheilbar: Wenn ein Volk sich selbst aufgibt." Johann Wolfgang von Goethe

Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern…(Antwort)

Nachstehendes (Achtung, es wird lang!) ging heute ans

Amtsgericht Weißenfels
Friedrichsstr. 18
06667 Weißenfels
,den 24.o2.2o12

Geschäftsnummer: 9 Ds 421 Js 13244/12

Sehr geehrte Frau Richterin Koch,

in der Strafsache wegen Volksverhetzung
bringe ich nachstehende Einwendungen gegen die Eröffnung der Hauptverhandlung vor:

1. Zunächst und der Form halber möchte darauf hinweisen, daß ich nicht Bürgermeister der Ortschaft Krauschwitz bin, sondern nur noch Ortsbürgermeister. Bürgermeister der Stadt Teuchern und damit aller ihrer Ortsteile ist Herr Frank Puschendorf.

2. Allerdings weist dieser quasi Freud’sche Verschreiber darauf hin, worum es sich bei dieser Anklage handelt. Sie soll mittels entsprechender Verurteilung durch Sie die Handhabe liefern, mich meines wenn auch nur noch symbolischen Amtes zu entheben. Es ist sicher durch diverse mediale Berichterstattungen seit Anfang Dezember vergangenen Jahres bekannt, daß entsprechende Bestrebungen seitens einiger Politiker Sachsen-Anhalts (MdL Rüdiger Erben, Rechtsbüro des Landtages, Landesverwaltungsamt, Landrat u.a.) zu verzeichnen sind. Es gilt auch, mich als zukünftigen Konkurrenten bei anstehenden Wahlen auszuschalten.
Inzwischen ist dieser versammelten Fachkompetenz sicher klar geworden, daß im Rechtsstaat einem mittels Urwahl ins Amt Gekommenen schlecht beizukommen ist, da Abwahlbemühungen bereits vor zwei Jahren gescheitert sind. Also erscheint eine Verurteilung zum Volksverhetzer gerade der letzte Ausweg zu sein.
Da selbst Ministerpräsident Haseloff in seiner Eigenschaft als vormaliger Wirtschaftsminister gemeinsam mit dem genannten damaligen Staastsekretär Erben erfolgreich den Schornsteinfegermeister Battke juristisch mit Berufsverbot belegt haben, muß ich davon ausgehen, daß entsprechender Druck seitens der Landesregierung auch in meinem Falle auf die Staatsanwaltschaft ausgeübt wurde.
Es handelt sich also um ein rein politisch motiviertes Verfahren zur Befriedigung persönlicher Interessen und nicht darum Recht zu schaffen. In vergleichbaren Fällen nennt man so etwas wohl „Schauprozeß“.

3. Diese Schlußfolgerung wird weiterhin gestützt durch den Tatbestand, daß der Zeuge Mylius erbost, aber doch netterweise mitgeteilt hatte, daß noch Mitte vorigen Jahres Staatsanwalt Hübner meinen Seiteninhalten eine „forschungshistorische Relevanz“ zubilligte (siehe Anlage 1, Abs.1).
Wieso dann der plötzliche Sinneswandel? Oder spornt der drohende Unterton und Mylius ersichtlich abfälliges Urteil über die hiesige Justiz Herrn Hübner an? (ebenda Anlage 1. Abs.2).

4. Wir können demnach als forschungshistorisch gesichert voraussetzen:
4.1. Die in der Zeitschrift „Osteuropa“ (5-2oo2) von Spiegelredakteur Fritjof Meyer veröffentlichte Studie „Die Zahl der Opfer von Auschwitz. Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde.“
Darin nennt er die (mir von Kindesbeinen an eingeprägten) 4,5 Millionen dort vergaster Juden ein „Produkt der Kriegspropaganda“, als um 900 % überhöht! Und er geht noch weiter durch seine Feststellung, daß die seit Jahrzehnten vorgeführten Räume niemals als Gaskammern gedient haben können aufgrund technischer Unmöglichkeit! Das Gas hätte sich über die Kanalisation ausgebreitet, Wachmannschaften und das halbe Lager getötet. (Dies wird vom Auschwitzmuseum, Dr. F. Piper, und Institut Yadhem übrigens ähnlich gesehen.)

4.2. Der in der „Berliner Zeitung“ am o4.o1.2oo6 erschienene Bericht über neueste Ergebnisse des Leiters der wissenschaftlichen Abteilung der KZ-Gedenkstätte Majdanek Thomas Kranz zu den Opferzahlen („Zeszyty Majdanka“, Majdaneker Hefte, Band 23). Von den bis dato behaupteten 1,5 Millionen Opfern können nach seinen Forschungen wohl nur noch 5 Prozent davon als wahr angenommen werden!

5. Wenn jemand also „die massenweise Vernichtung von Menschen in NS-Konzentrationslagern als erlogen, bzw. völlig übertrieben darstellt“ – wie SA Hübner behauptet, dann wohl Meyer und Kranz in ihren Veröffentlichungen. Ich reflektiere ihre Forschungsergebnisse lediglich und will darüber eine in meinen Augen dringend notwendige gesellschaftliche Diskussion anregen, da sie meine tiefsten Überzeugungen umkrempeln. Es sei denn, sie wären falsch, aber dies ist bislang noch von keiner Seite angefochten worden. Für mich sind derartige Propagandalügen unvorstellbar, wo es um Abermillionen Opfer geht. Wer trieb da mit Entsetzen Scherz – muß man das nicht fragen? Ist das nicht die wahnsinnigste Volksverhetzung, wo eine Staatsanwaltschaft tätig werden müßte? Auf jeden Fall wirft mir SA Hübner etwas vor, von dem er genau die geschichtshistorische Relevanz bzw. andere Urheberschaft doch kennt. Warum?

5.1. Vergehen Nr.1 – Todesmärsche: Wie der Diskussion (s. Anlage 2) zu entnehmen ist, ging es insbesondere um die Schilderung des bekannten Holokaust-Zeugen Elie Wiesel, dessen Worte sicher auch vom Gericht nicht angezweifelt werden. Er beschreibt gegen Ende seines Buches „Die Nacht“ (Elie Wiesel, La Nuit, Editions de Minuit, Paris 1958) wie die Insassen von Auschwitz beim Anrücken der Roten Armee vor die Wahl gestellt wurden, im Lager zu bleiben oder mit der Wachmannschaft gen Westen zu ziehen, also in Konzentrationslager in Deutschland. Nach kurzer Beratung mit seinem Vater beschlossen sie – wie Tausende andere auch – mit der SS zu gehen. Laut Wikipedia gingen an die 60.000 Insassen auf die Todesmärsche und 7.000 blieben im Lager, was Wiesels Aussage stützen würde.
Uns bleiben nun zwei Möglichkeiten: Entweder Wiesels Schilderungen als unwahr zu erklären oder als wahrheitsgemäß, wobei er damit logischerweise eine der größten Relativierungen des Holokaust vornimmt. Es war für mich ein regelrechter Schock, zur Kenntnis nehmen zu müssen, daß offenkundig Zehntausende Häftlinge lieber mit der furchtbaren SS gingen als auf die Befreier zu warten. Da dies dann u. U. in eine strafbewehrte Aussage mündet, beantrage ich hiermit zugleich, daß das Gericht selbst – so es zum Verfahren kommt – diese Entscheidung fällt.
Ich möchte Elie Wiesel nicht zum Lügner erklären, allzumal er diese Schilderung zeitnah – also bereits in den Fünziger Jahren aufgeschrieben hat. Er hat diesen Sachverhalt später einmal zum „unbegreiflichen und unerklärlichen religiösen Mysterium“ erklärt, aber Mystik erscheint mir im Zusammenhang mit dem Holokaust erst recht als eine furchtbar unangebrachte Kategorie.

5.2. Vergehen Nr.2 – „die seit Kindesbeinen gelernten Verbrechen sind Lügen“:
Damit sind natürlich die im vorstehenden Text aufgeführten Propagandalügen gemeint. Und die etwas generalisierende Aussage wird – wie der Ankläger geflissentlich übersieht – in der nächsten Zeile auf das oben von Meyer und Kranz geschilderte Maß reduziert mit den Worten „Zumindest überwiegend“. (siehe Augenscheinsobjekt 2)
Solche bewußten Verkürzungen sind sicher in polemischen oder demagogischen Diskussionen üblich, aber durch die Staatsanwaltschaft? Ist nicht in diesem Amt ein gerüttelt Maß Wahrhaftigkeit gefordert und verpflichtend? Wenn der Staat unredlich wird, schädigt er in nicht unerheblichen Maße sein Amt!
Ich habe als gemeindlicher Beamter vermutlich nicht so einen weitreichenden Amtseid geleistet wie Herr Hübner, aber trotzdem stets den abgerutschten Trinker genau so respektvoll und wahrhaftig behandelt wie den angesehenen Zahnarzt.

5.3. Weitere „seit der Kindheit gelernte deutsche Verbrechen“ zur Erklärung:
- Das Tagebuch der Anne Frank mit seinen Kugelschreiber-Eintragungen, bereits vor Jahrzehnten vom BKA bescheinigt. Dieses Schreibgerät gibt es aber erst seit ca. 1950!
- Das Wannseeprotokoll, in welchem jedem mit einfachsten Verwaltungserfahrungen die Manipulationen offenkundig werden. Wie z. Bsp. Das absolut ungebräuchliche Deutsch bezüglich
Grammatik und Ausdruck; wie „Staatsarbeiter“ anstelle von Beamten/Angestellten oder „private Berufe“ anstelle von Freiberuflern; der fehlende Protokollant, die fehlende Unterschrift;
u.v.a.m. Derartig Stümperhaftes hätte kein kleines dörfliches Bürgermeisteramt verlassen, geschweige denn eine oberste deutsche Behörde! Keinerlei für geheime Dokumente streng vorgeschriebene Kennzeichnungen sind zu sehen. Das hätte zu Kriegszeiten als Geheimnisverrat gewertet werden können mit tötlichem Ausgang für die Verantwortlichen! (s. Anlage 3)
- Die mir als Jugendlichem in Buchenwald vorgeführten Schrumpfkopf, Lampenschirm aus Menschenhaut, Gaskammer und Schießanlagen. Gerade solch körperliche Dinge brennen sich
in die Seele. Und nun muß ich erfahren, daß es eine Leihgabe des völkerkundlichen Museums Hamburg war! Alles Narretei? Gruselkabinett?
- Dagegen erfahre ich von den Rheinwiesenlagern, in denen 1945 Hundertausende deutscher Soldaten verhungert, regelrecht im Dreck verreckt sind! Das „Füttern verboten“ (s. Anlage 4)
habe ich immer von deutschen Konzentrationslagern gelesen und gesehen und nun sind’s die Befreier gewesen? Wer ein Stück Brot reicht, wird erschossen? Dreht sich da uns nicht der Magen um, Frau Richterin Koch? Was ist da mit Völker- und Menschenrecht und Humanität?
Und wenn wir darüber reden, sind wir Revisionisten und Ewiggestrige? Andererseits wird für angebliche deutsche Gräuel in Italien ein neues Mahnmal in Berlin geplant! Aber in den Rheinwiesen darf nicht einmal nach den Verscharrten gegraben werden, um sie wenigstens in ein Grab zu legen und ihre Namen zu nennen? Ich habe dich bei deinem Namen gerufen – heißt es, aber wir dürfen ihn nicht einmal feststellen?
- Und dazu muß ich all die Geschichtslügen zum gesamten 30-jährigen Krieg erkennen – wie ihn ein Churchill nennt! Die mein gesamtes gelehrtes Bild der nahen Geschichte beinahe auf den Kopf stellen wie:
daß Deutschland eben nicht Alleinschuld hatte am 1. Weltkriege, sondern alle Europäer auf ihn hin getrieben haben, der deutsche Kaiser wohl noch am wenigsten;
daß Millionen Deutscher, Juden, Ukrainer von 1919 ab aus Polen und Tschechoslowakei vertrieben wurden, verfolgt und getötet; (übrigens mußte meine Mutter als Kind auch fliehen);
daß die ersten Konzentrationslager in Polen schon 1919 entstanden, und zwar für Deutsche;
daß Polen alle seine Nachbarn überfallen und beraubt hat, insbesondere Schlesien und davon den industriell bedeutendsten Teil annektierte und durch Versailles behalten durfte;
daß zwischen1933 und 1939 über eine halbe Million Juden aus Polen ausgerechnet nach Deutschland – zu den Nazis (!!) – geflohen sind lt. Akten des deutschen Außenministeriums, (s.a. Schultze-Rhonhof, „1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte“)
daß laut in 2o12 erst bestätigter Forschungen allein 1939 wenigstens 5.ooo Deutsche in Polen ermordet wurden! Und wenn wir bedenken, wo auf der Welt wir heute (im Rahmen der Nato) Krieg führen, wo nicht ein einziges deutsches Menschenleben bedroht war, welcher Handlungsdruck hat dann damals auf (jeder!) deutschen Regierung gelegen? Angesichts auch der Bedrohung des abgetrennten Danzigs und Ostpreußens durch Polen;
daß Roosevelt und Churchill noch am Unterzeichnungstag Kenntnis vom Stalin-Hitler-Pakt hatten, aber keinerlei Information an das in die Zange gekommene, verlorene Polen gaben;
beweist das nicht, daß beide ein großes Interesse am Krieg hatten? Ein größeres womöglich als die Nazis, die danach an England wohl an die 20 Friedensangebote machten, die sämtlich streng verschwiegen wurden vor der englischen Bevölkerung?
daß die Westalliierten nicht auch Stalin den Krieg erklärten, also es ihnen somit nicht um Polen ging, schon gar nicht um Frieden, sondern einzig und allein um Krieg mit Deutschland?
daß Churchill sogar den polnischen Exilpräsidenten Sikorski umbringen ließ, weil der nicht aufhörte, bei Stalin nach seinen Zehntausenden Offizieren zu fragen, die in Katyn und anderswo auf dessen Geheiß ermordet worden waren;
daß unzählige Forschungen seit 1990 beweisen (von Suchonow bis Dr. Scheil), daß Stalin mit einer vielfach der Wehrmacht überlegenen Roten Armee hinter der Demarkationslinie im Aufmarsch war, Deutschland und Europa zu überrollen;
daß der deutsche „Überfall“ im Grunde genommen ein Präventivschlag war;
und, und, und…
So unbändig viel ist in den letzten Jahren an meinem Geschichtsbild korrigiert worden. Da soll ich nicht aufschreien dürfen: „Ja, mein Gott, warum denn all diese Lügerei?!
Diese Verleumdung und Unflat auf unsre Eltern- und Großelterngeneration dürfen wir nicht dulden. Soviel Anstand und Respekt sind wir ihnen schuldig. Sie haben ihr Land nie aufgegeben, so wie wir gerade dabei sind, das zu erdulden. Ich kann nicht anders, als meinen Eltern alle Liebe und Achtung entgegenzubringen, deren ich fähig bin. Aber wenn ich dagegen die Bildfälschungen und bewußten Manipulationen der berüchtigten Wehrmachtsausstellung sehe, wird mir speiübel, welchen Schmutz gewissenlose Menschen wie Reemtsma und seine Helfer auch über meinem Vater ausgießen.
Jedoch in unsrer offiziösen Gesellschaft spricht keiner darüber. Unsre höchsten Repräsentanten reisen mit Diener machen, Entschuldigungen und Scheckbuch herum, anstatt einmal zu sagen:
„Stopp, Freunde! An dem Furchtbaren, was geschehen ist, trägt jeder in Europa und der Welt sein gehöriges und eigenes Stück Mitverantwortung. Und auf jeden, der mit dem Finger auf uns zeigt, weisen bekanntlich drei Finger zurück!“
Schwarz-weiß und schuldig-unschuldig gibt es selten auf der Welt. Das meiste ist irgendwo dazwischen. Und ohne daß sich jede Seite etwas zurücknimmt, werden wir auch keinen Frieden in der Welt bekommen.

5.4. Aus all dem Vorgenannten resultiert dann folgerichtig auch das, was der Staatsanwalt mir als drittes Verbrechen anlastet – das Gedicht „Deutscher Mythos“.
Aber auch dabei verweigert er sich selbst dem sicher eigenen Bildungsstand, denn wir können doch offenbar davon ausgehen, daß in jeder Sage, Legende oder Märchen ein tiefer Wahrheitsgehalt bzw. historischer Hintergrund begründet liegt, der inzwischen sogar für den größten Teil der „Wundergeschichten“ der Bibel, zumindest des Alten Testamentes durch natur- und geschichtswissenschaftliche Abläufe erklärt wird. Dasselbe gilt für alle deutschen Mythen. Somit habe ich den Völkermord an den Juden im Gedicht eben gerade nicht geleugnet, d. h. den tiefen Wahrheitsgehalt nicht abgesprochen! Das habe ich nie und werde es auch nicht, jedenfalls solange ich im Besitz meiner geistigen Kräfte und christlichen Überzeugung bin.
Ich will lediglich zum Ausdruck bringen, daß er als Gründungsmythos der Bundesrepublik für die Entwicklung des Landes und der Menschen ungeeignet, verheerend, weil depressiv ist.
Wie der Kölner Entwicklungspsychologe Ulrich Schmidt-Denter mittels einer europäischen Vergleichsstudie zur nationalen Identität nachweist (in “Psychologie heute” (Heft 9/12), sind bei deutschen Jugendlichen bereits erschreckende Veränderungen zu verzeichnen, wobei die wichtigsten Ergebnisse sind:
- Deutsche Jugendliche haben ein extrem ‘negatives Erleben und Bild der eigenen Nation’ und ‘sehr niedrigen Nationalstolz’!
- Sie entwickeln eine emotionale Distanz zur Nation, ihrem Bundesland, sogar gegenüber Region und Gemeinde im Gegensatz zu ihren Altersgenossen der übrigen europäischen Länder.
- Als Kompensation prägt sich “Fremdenliebe” aus, zeigt sich Identitätsflucht am liebsten in andere Nationalität und Auswanderungssehnsucht.
- Die Ursache ist eindeutig nachweisbar mit dem Identitätsknick, der in der 9. Klasse entsteht, wenn die Kinder einem regelrechten “Holocaust-Bombardement” ausgesetzt werden.
Was soll aus Deutschland werden, wenn dieser Trend neben anderen bedrohlichen sich fortsetzt?
Deutschland ist wirtschaftlich und finanziell größter und entscheidender Leistungsträger für ganz Europa, wie wir in den letzten Jahren bitter feststellen mußten. Mit unserem Niedergang wird der ganze Kontinent in Frage gestellt.
Wir müssen also aus unserer reichen und langen Geschichte einen positiven Mythos und gesellschaftlichen Konsens definieren, für freie Menschen und aufrechten Gang. Wie alle anderen Nationen auch. Von den USA im Westen bis China und Japan im Osten haben alle Nation furchtbare Kapitel mit Abermillionen Toten und Versklavten verbrochen und zu tragen, aber nicht eine davon badet sich förmlich in ihrem Unglück wie Deutschland. Und deshalb wird es auch keiner anderen Nation ständig so vorgeworfen wie uns Deutschen.
Zum Beispiel betten die Franzosen ihren “großen” Napolen in ihrer Ruhmeshalle auf, obwohl er Kriege und Abermillionen Tote über den ganzen Kontinent gebracht hat.
Was soll aus unsrer Zukunft werden, wenn wir derart nihilistisch mit dem Andenken von Millionen ermordeter und gestorbener Landsleute umgehen? Sie zu verleugnen, negieren, aus dem Gedächtnis streichen, ist weder menschlich geschweige denn christlich und macht auch kein anderes Volk auf Erden. Auch können wir den Völkermord an den Deutschen nicht anders behandeln wie den an den Juden. Zweierlei Maß verbieten sich von selbst!
Das deutsche hat wie das jüdische und jedes andere Volk auf Erden das gleiche Recht auf wahrhaftige und gerechte Behandlung.

9. Gemäß Artikel 5 unseres Grundgesetzes berufe ich mich auf das Recht der freie Meinungsäußerung, welches dort garantiert ist.
Ich habe auch niemanden beleidigt oder herabgewürdigt und nur durch Wissenschaft und Forschung belegte Fakten in meinen Ausführungen verwendet. Durch derartiges kann sich kein Mensch oder Minderheit bedroht fühlen, noch kann es den öffentlichen Frieden stören. Es ist geradezu typisch für Forschung und Wissenschaft, daß sie ständig Bekanntes revidieren, neue, tiefere, auch komplett gegenteilige Sichtweisen eröffnen. So viel muß jeder Mensch Willens und in der Lage sein auszuhalten.
Bezüglich des beklagten Gedichtes berufe ich mich ganz dezidiert auf den Artikel 5.3, der gerade der Kunst alle Freiheiten garantiert.

10. Zusätzlich sei noch auf den Beschluß der 102. Tagung der UNO-Menschenrechtskommission von 2o11 verwiesen, die feststellt:
“Gesetze, welche den Ausdruck von Meinungen zu historischen Fakten unter Strafe stellen, sind unvereinbar mit den Verpflichtungen, welche die Konvention den Unterzeichnerstaaten hinsichtlich der Respektierung der Meinungsäußerungsfreiheit auferlegt.” Da die BRD diesen Verpflichtungen doch wohl immer nachkommt, verbietet sich die Anwendung des § 130 SGB.

10. Wenn Staatsanwalt Hübner mir die Meinungsfreiheit, garantiert gemäß Artikel 5 GG, einschränken will, hat er ebenfalls Artikel 19 GG unserer Grundrechte zu beachten!
Zum einen muß das den Art. 5 GG einschränkende Gesetz (hier § 130 ,3 SGB) gemäß Art.19 GG, Satz 1, ein allgemeines Gesetz sein. Dahingegen erfüllt allerdings der § 130 alle Merkmale eines Sondergesetzes, da er sich einzig und allein und ausschließlich auf nationalsozialistische Verbrechen bezieht. Damit wäre seine Anwendung grundgesetzwidrig.
Zum Zweiten verlangt Art. 19 GG, 2. Satz: “Außerdem muß das (einschränkende) Gesetz das (eingeschränkte) Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.”
Da ich im § 130 SGB dazu keinerlei Angabe finde, auch in der Klageschrift dazu kein Nachweis geführt ist, verbietet sich also schon rein formal seine Anwendung zu Lasten von Art. 5 GG, des garantierten Rechts auf freie Meinungsäußerung.

11. Aus all den genannten Gründen beantrage ich, die Klage abzulehnen bzw. das Hauptverfahren erst gar nicht zu eröffnen.

Sehr geehrte Frau Richterin Koch,
es ist gut 30 Jahre her, daß ich vor dem Kreisgericht Hohenmölsen gestanden habe und durch Richter Wiesner wegen falscher Meinungsäußerung verurteilt wurde. Alle Vorgänge in diesem Zusammenhang waren schockierende Erfahrungen für meine Frau und mich.
Und ich habe wiederholt vor der Lüge, vor diesem Staat Kniefälle gemacht. Machen müssen, weil zu Hause Frau und Kinder warteten.
1990 habe ich mir dann geschworen, nie wieder auf die Knie zu gehn! Schon weil man im Alter nicht mehr so leicht hoch kommt. Und erst recht nicht vor Lügen und Despoten. Meine Kinder sind
groß und meine Frau geht mit mir durch dick und dünn. Wenn es uns vergönnt ist, dann werde ich mit ihr noch einmal zum 50. vor dem Altar zur Einsegnung knien. Aber sonst nie wieder!
Wenn es schon wieder so weit sein sollte, daß Sie genauso wenig Einfluß auf Verfahren und Urteil haben wie damals Richter Wiesner, der seine Direktive von der SED-Kreisleitung bekam, dann werde ich das Geschehen ertragen. Damals bekam ich das Urteil nur mündlich verkündet, weil die Bonzen Angst vor der Öffentlichkeit hatten, also eine Urkunde beim Klassenfeind schlechte Propa-ganda hätte geben können. Und ich stand allein vor Gericht, weil auch alle Anwälte Teil des Systems waren (s. aktuell Gysi). Im Gegenteil vermutete mein Vater, daß sein Verfahren in den 50-er Jahren wohl ohne Anwalt besser ausgegangen wäre.
Wenn Sie also Herrin des Verfahrens sind, hoffe ich keinen Anwalt zu benötigen, da die Fakten offen liegen und ich mir wie oben beschrieben keiner Schuld bewußt bin. Im Gegenteil habe ich es mein Leben lang für meine Pflicht und Schuldigkeit gehalten, für Mitmenschen und ihre Belange da zu sein. Wem der Herr Verstand gegeben, der hat mit seinen Talenten zu wuchern. So hab ich’s gelernt und in allen Ämtern gehalten.
Also wenn, dann geht es hier um Ethik und Moral, wobei Paragraphen eigentlich nur schaden. Insofern werde ich mich mit dem kleinen Schutz begnügen, den die Öffentlichkeit bietet für den Fall, daß wider Erwarten doch Repression gegeben ist.
Auch sind ja in der Bundesrepublik bereits Anwälte (wie Sylvia Stolz aus München) zu mehrjäh-rigen Haftstrafen verurteilt worden, nur weil sie ihr Mandat bei solchen politischen Strafverfahren zum Holokaust konsequent ausgeübt haben. Dies ist einigermaßen beängstigend.
Regelrecht erschreckend ist, was Richter a. D. Frank Fahsel am o9.o4.2oo8 in der “Süddeutschen Zeitung” schrieb:

“Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht “kriminell” nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen… In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor ‘meinesgleichen’.”

Angesichts dessen kann ich nur hoffen, daß die Justiz in Sachsen-Anhalt noch nicht so verkommen ist wie im Südwesten der Republik. Zumindest nicht am Amtsgericht Weißenfels.
Es geht also um nicht weniger als daß Sie nicht wahr werden lassen,

daß einem Kommunist Georgi Dimitroff von der nationalsozialistischen Justiz mehr Gerechtigkeit zuteil wurde als einem Hans Püschel von der bundesdeutschen des Jahres 2o13!

Das wäre dann die zweite große, sogar gerichtliche, nicht nur quantitative sondern eine viel bedeut-samere qualitative Relativierung des NS-Unrechtes, neben der Elie Wiesels. Beides sogar in einem Verfahren, mit amtlichem Siegel und Unterschrift. Und es würde offenbaren, daß die Freiheitlich Demokratische Grundordnung ebenso wenig Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit zuläßt wie die untergegangene DDR. Gar noch weniger als der nationalsozialistische Staat!

Allerdings würde ich diesmal eine Verurteilung zuversichtlicher tragen. Damals kam die Rehabilitierung schon nach 10 Jahren, auf die ich zudem nie zu hoffen gewagt hatte.
Heute stünde bei mir nur die Frage, ob es wieder so schnell geht oder gar schneller, denn Unrechtsstaaten sind, wie wir erfahren konnten, zum Glück nur von begrenzter Dauer. (Nun gut, dafür hab ich auch nicht mehr so viel Zeit hier unten.)

Das Schlußwort G. Dimitroffs vor Gericht ist so gut und treffend, daß ich es abschließend zitieren möchte, wobei ich lediglich die Worte ‘kommunistisch’ durch ‘deutsch’ ersetzt habe:
Ich gebe zu, meine Sprache ist scharf und hart. Mein Kampf und mein Leben waren auch immer scharf und hart. Diese Sprache ist aber eine offene und aufrichtige Sprache. Ich pflege die Dinge beim rechten Namen zu nennen. Ich bin kein Rechtsanwalt, der hier seinen Mandanten pflichtgemäß verteidigt. Ich verteidige meine eigene Person als angeklagter Deutscher. Ich verteidige meine eigene deutsche, revolutionäre Ehre. Ich verteidige meine Ideen, meine deutsche Gesinnung. Ich verteidige den Sinn und den Inhalt meines Lebens…”

Mit freundlichen Grüßen

45 Kommentare zu „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern…(Antwort)“

  • Caprice:

    Die Japaner über die Deutschen:

    Wundern sich viele. Wir über uns auch. :D Nur, seit nach 89 wundert eigentlich garnichts.

  • Ups:

    Herr Püschel: “,,, festgmauert in der Erden,,,” :D

    Zu fällt einem doch glatt Schillers ‘Das Lied von der Glocke’ ein:
    “,,,steht die Form aus Lehm gebrannt”.
    .
    Nur scheint es sich nicht um Lehm, inzwischen bei einigen eher um Betonköpfe zu handeln. Wie alt wäre dies Bürger eigentlich? Was wiederum auch ”wurscht’. Wer weiß, aus welcher Wundertüte er sein Wissen bezöge.

  • Waffenstudent:

    DEUTSCHE PRESSE IN DER UDSSR UNTERM HAKENKREUZ:

    Standard Deutsche Besatzungspresse aus dem Zweiten Weltkrieg

    Oft waren es ganz normale Zeitungen“

    An der Universität Heidelberg untersuchen Historiker deutsche Besatzungspresse aus dem Zweiten Weltkrieg

    MDZ 2011-06-25
    Autor: Marika Schweiger
    Foto: uni-heidelberg.de
    [Druckversion]

    In den von Deutschland besetzen sowjetischen Gebieten wurden zwischen 1941 und 1944 zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen herausgegeben. Von den Nazis kontrolliert, erschienen sie in den jeweiligen Landessprachen. Prof. Dr. Heinz-Dietrich Löwe und sein sechsköpfiges Team vom Seminar für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg erforschen die Entstehung, die Inhalte und die Auswirkungen dieser Besatzungspresse in der Ukraine, Weißrussland und Russland. Sie beziehen dabei über 600 Zeitungen mit ein — und stoßen auf bisher unerforschtes historisches Terrain vor.

    Herr Professor Löwe, von wem stammt die Idee für dieses Projekt?

    Die Idee stammt von mir. Als ich in den achtziger Jahren das erste Mal von der Existenz der Nazibesatzungspresse gehört habe, kannte ich zumindest keinen einzigen wissenschaftlichen Artikel dazu. Damals hatte ich jedoch keine Zeit, ein neues Projekt zu starten. So haben wir erst vor Kurzem angefangen, uns nach Material umzusehen, und da kam schon viel zustande.

    Gab es vorher keine Forschung dazu in den ehemals besetzten Ländern?

    Vor der Perestrojka gab es das praktisch nicht. Das war schwierig, weil hinterher niemand zugeben wollte, diese Presse gelesen zu haben. Dabei wissen wir heute, dass sie von eigentlich allen gelesen wurde, weil es ja nichts anderes gab. Sogar in den Stäben der Partisanen wurden die Zeitungen zur Informationsgewinnung genutzt.

    Um welche Form von Presse handelt es sich?

    Wir beschäftigen uns mit 600 Periodika, also mit Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten mit mehrmaliger Auflage. Wir untersuchen zunächst einmal die wichtigsten. Betrieben wurden die Zeitungen meist von Einheimischen, ganz selten von deutschen Immigranten, abgesehen von den wenigen deutschsprachigen Zeitungen. Auch die Autoren waren meistens Einheimische.

    Gab es die Zeitungen also schon vor dem deutschen Einmarsch?

    Nein, die sind alle neu ins Leben gerufen worden. Mit neuen Redaktionen, wie zuvor schon in Westeuropa. Die neuen Besatzer gaben die Richtung vor, also antisemitisch und die Gräueltaten und Misserfolge der Roten Armee betonend, wie der Mangel an Nahrungsmitteln auf der anderen Seite und der Massenmord in Katyn in Polen. Direkt hinter der Front hat die Wehrmacht gegen den Willen von Hitler und Göring zum Beispiel auch antibolschewistische, nationalistische Presse zugelassen.

    Warum gegen den Willen Hitlers?

    Weil er die Selbstorganisation dieser Völker eigentlich verhindern wollte. Der eigentliche Plan war ja die Vernichtung größter Teile der slawischen Bevölkerung und nicht die Förderung deren Nationalbewusstseins und einer eigenen Verwaltung, mit der man sich dann später auseinandersetzen müsste. Vor allem zu Beginn konnten ukrainische und weissrussische Nationalisten und Journalisten verschleiert ihre Selbstorganisation diskutieren und voranbringen, bis die Besatzer im großen Stile gesäubert haben.

    Was stand noch in den Zeitungen?

    Oft waren es ganz normale Zeitungen nach dem Vorbild einer deutschen Tageszeitung. Das fängt auf der ersten Seite mit Politik an, also der Kriegsführung an den Fronten. Auf Seite drei kommt dann Kultur, auf Seite vier Sport. Propaganda fand eher indirekt statt. So eine Zeitung sollte das Gefühl vermitteln, dass man zu Hause ist. Insgesamt ist das Ergebnis ganz unterschiedlich, je nach Zeitung mit der wir es zu tun haben, obwohl es von oben eine einheitliche Zensur gab.

    Was war das Ziel der Zensur?

    Mit der Zensur sollte das Bild vom Kampf für das neue Europa vermittelt werden. Und dann kommt der Antisemitismus, ein ganz wichtiger Bestandteil. Es sollte gegen die jüdische Weltherrschaft gekämpft werden, die zugleich auch die Herrschaft des internationalen Kapitals war. Antisemitische Beiträge wurden vor allem von den Deutschen gefordert, kamen teilweise aber auch von den Einheimischen selbst.

    Hatten diese Veröffentlichungen großen Einfluss auf die damalige Gesellschaft, vielleicht sogar auf die Nachkriegsgesellschaft?

    Die Frage nach den Auswirkungen ist schwer zu beantworten. Bisher wurde immer gesagt, das konnte gar keine Wirkung haben wegen der ungeheuer harten Besatzungspolitik, die die Nazis betrieben haben.

    Sie sind anderer Meinung?

    Unsere These ist, dass es erhebliche Auswirkungen gibt. Auch weil großzügig über die Repressionen des bolschewistischen Systems berichtet wurde. Vom Großen Hunger, dem Holodomor 1932/33, bei dem aufgrund von Stalins Politik mehrere Millionen Menschen verhungerten, wussten die Ukrainer vor der Berichterstattung der Besatzungspresse nur insofern etwas, als sie und ihre Verwandten direkt davon betroffen waren. Die Besatzungspresse hob hervor, dass das ein ukrainisches Phänomen war, und hat dadurch das Bild der Ukrainer als Opfergemeinschaft hervorgebracht, das bis heute fortbesteht. Ob der jetzige Nationalismus, der sich vor allem in der Westukraine zum Beispiel im Misstrauen gegenüber Russland ausdrückt, darin begründet liegt, kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen, aber die Presse hatte einen erheblichen Einfluss. Alles, was damals geschrieben wurde, finden wir bis heute in der ukrainischen Diaspora im Exil, obwohl Wissenschaftler und ernsthafte Journalisten sich sehr stark bemühen, das Ganze in die richtigen Proportionen zu rücken. Die stalinistische Politik damals richtete sich ja nicht ausschließlich gegen die Ukraine beziehungsweise die Ukrainer sondern gegen Bauern allgemein. Betroffen waren zum Beispiel auch Bauern in der Wolgaregion in Russland. Bei den direkten Auswirkungen auf die sowjetische Nachkriegsgesellschaft stehen die Untersuchungen noch am Anfang.

    Wie läuft die Forschungszusammenarbeit mit der russischen Seite?

    In Russland ist es regional sehr unterschiedlich, ob wir an Materialien kommen können oder nicht. In manchen Archiven darf man gar nichts anschauen, geschweige denn kopieren. Da müsste man jemanden ganz oben aus dem Archivwesen kennen. In Moskau gibt es einen guten Kontakt mit dem Holocaust-Zentrum, geleitet von Ilja Altman, der auch zur Besatzungspresse arbeitet. Wie es weitergeht, wissen wir nicht. Wir hoffen, dass die Bereitschaft, sowjetische Presse zur Verfügung zu stellen, größer ist als die bei nationalsozialistischer Besatzungspresse. Manchmal geben Bibliotheken, wie die Leninbibliothek, einfach nicht zu, dass sie eine gewisse Zeitung haben.

    Das Interview führte Marika Schweiger.

    Quelle: http://www.mdz-moskau.eu/index.php?date … ewsid=8687

    • Morgenrot:

      Mein Gott, wie kann ein eigentlich gutes Forschungsprojekt nur so versaut werden. Die deutsche akademische Welt eilt immerzu neuen Tiefen entgegen. Es ist wie bei den ewiggestrigen Schreibern vom Schlage »bürger«, die nur von der Position eines bereits festgeschriebenen Ergebnisses aus reden können und sich in ewig dreheden Tautologien die Voraussetzungen ihres Ergebnisses immer wieder beweisen. Die deutschen Wissenschaften sind zur Gänze mit Zielrichtung Sebstbesudelung auf dem Marsch in die Lächerlichkeit. Wir alle werden den Preis für diese selbstmörderische Speichelleckerei zu bezahlen haben.

    • Hans Püschel:

      Etwas anderes kann aus dieser geschlossenen Kreislaufwirtschaft nicht mehr herauskommen. Ist wie beim dualen System, teuer, unsinnig, uneffektiv, einträglich, festgemauert in der Erden….

    • Caprice:

      @Waffenstudent

      Aber, ich muss gleich…, ich sag es besser nicht. Weshalb geht dieser Professor nicht gleich ans RICHTIG `’Eingemachte’? Traut er sich nicht? Um es klar zu sagen; es wäre besser, er hätte “seiner Idee” sich ein anderes Projekt als ABM (Arbeitsbeschaffungs-Maßnahme) einfallen lassen sollen.
      WAS denken andere inzwischen über die deutschen LS (=Lämmerschwänze):
      .
      ESTLANDS STAATSPRÄSIDENT LENNART MERL führte anläßlich des Tages der Deutschen Einheit bei seiner Festrede am 3. Oktober 1995 in Berlin folgendes aus:
      .
      „Deutschland ist eine Art Cannossa-Republik (Sichselbstbeschuldigungsrepublik) geworden, eine Republik der Reue … Man kann einem Volk nicht trauen, das rund um die Uhr eine intellektuelle Selbstverachtung ausführt. Für mich als Este ist es kaum nachzuvollziehen, warum die Deutschen ihre Geschichte so tabuisieren, dass es enorm schwierig ist, über das Unrecht GEGEN die Deutschen zu plublizieren oder zu diskutieren, ohne dabei schief angesehen zu werden – aber nicht von den Esten oder Finnen, sondern von den Deutschen selbst! … Bevor wir überhaupt an eine „neue Weltordnung“ zu denken beginnen, brauchen wir vor allem historische Aufrichtigkeit und Objektitivtät.“
      (Die Welt, 5. Oktober 1995)
      .
      (WaffenSTUDENT, hatte mich zuvor doch glatt vertippt, weil mir beim Lesen Ihres Hochverehrten Accounts, Lortzings Komische Oper „Der WaffenSCHMIED“ im Kopf herumspukte. Wenn einem Gedanken, ähnlich Rösselsprüngen in die Quere kommen) :D
      „Man wird ja einmal nur geboren, darum geniesse jedermann das Leben, eh es noch …“

    • K.Diebner:

      Michael Winkler schreibt gute Tageskommentare
      „Der Holocaust hatte noch weit größere Ausmaße, berichtet die “Zeit”. Bisher sei man davon ausgegangen, daß es etwa 7.000 Lager und Ghettos gegeben hätte. Laut einem Bericht der “New York Times” haben die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs aber 42.500 Zwangsarbeits- und Gefangenenlager, Konzentrationslager und Ghettos in Europa errichtet. Bisher wurde “Holocaust” streng geschützt für die “Vernichtung der Juden” verwendet, doch nach Ansicht der Amerikaner sind offenbar alle Kriegsgefangenen Opfer des Holocausts. Ob das dem Zentralen Empörungsrat gefällt? Die Zahlen sind ohnehin beeindruckend: In Berlin habe es insgesamt rund 3.000 Lager und von den Nationalsozialisten als “Judenhäuser” bezeichnete Wohnhäuser gegeben, in Hamburg waren es 1.300. Ja, man muß es zweimal lesen: Allein 3.000 Lager in Berlin, wird uns da gesagt, also mehr “Holocaust-Lager” als Straßenbahnhaltestellen. Allein die Anzahl dieser Orte ließe keinen Zweifel daran, daß die Deutschen über deren Existenz informiert waren, sagte der Wissenschaftler Dean der New York Times. Ja, da kommen gewiß freundschaftliche Gefühle auf.
      Ach so, ja, zum Nachlesen siehe hier. Natürlich distanziere ich mich in aller Form von jeglichen volksverhetzenden, rechtsradikalen und sonstigen strafbaren Inhalten, die Sie auf der Internetpräsenz der ZEIT finden könnten. Die Zeitung gehört zu den qualitätsfreien Propaganda-Medien, deren Inhalte sich einer Beurteilung und jeglicher Vernunft entziehen“.

      Meine unmaßgebliche Meinung dazu ist, es muß wohl so gewesen sein, wenn er sogar die unabhängige New York Times berichtet – aber man muß sich alle Türen offen halten.
      In absehbarer Zeit wird, da bin ich mir sicher, berichtet werden „ der Hitler war gar kein Vegetarier, er hat zum Frühstück stets einen kleinen gebratenen Auserwählten verspeist“.

    • Morgenröte:

      Gut hier zu lesen: JOHN de NUGENT. – “Ein blonder Amerikaner mit blauen Augen kämpft für die Deutschen”. Dafür war er schon einigen Repressalien ausgesetzt. Vom Unterwegs aus seinem Auto heraus verhaftet, waren schon sehr üble Dinge vorgegangen. Lange nichts vom ihm gehört. Meine@ wurde von jemanden “fremdbenutzt”, deshalb im Moment noch gesperrt.
      (Hoffentlich jetzt nicht doppelt. Weil beim manchmal Absenden, oftmals die Leitung unterbrochen.)

  • Widar:

    Sehr geehrter Herr Püschel.
    Ich wünsche ihnen Kraft , Gesundheit und viel Glück.

    Es braucht nur zwei bis drei mutige Menschen, um den Geist einer Nation zu ändern.
    Wenn einmal eine Nation zu denken beginnt, ist es unmöglich, sie daran zu hindern.

    François Marie Arouet

    • Hans Püschel:

      Vielen Dank – kann ich gebrauchen!
      und
      Davon bin ich auch fest überzeugt! Auch daß es immer mehr werden…

  • Lieber Herr Püschel.
    Ich verfolge Ihren Kampf und bin sehr gespannt. Auf Ihr Blog bin ich erst neulich gestoßen. Als Jahrgang 1950 und gegen-Rot-Grün-Blogger bin ich noch nicht sehr weit gekommen, fühle mich isoliert aber oft voll kämpferisch. Ich greife manchmal Politiker namentlich an und da ich unter vollem Namen schreibe rechne ich auch mit baldiger Repression. Eigentlich habe ich früher mal links gefühlt, doch seit ich gemerkt habe, wie man uns abschaffen will kämpfe ich auf meine Art, es bringt aber nicht viel, ich bekomme kaum Resonanz.
    Viel Unterstützung für Ihren Kampf kann ich nicht geben aber meine Solidarität kann ich bekunden, was ich tue!

    Ich lese Sie weiter, viel Glück
    Karlo Taraska

    • Hans Püschel:

      Sicher ist es oft ein einsamer Kampf, aber der Zuspruch, den man hier erfährt, gibt Kraft und Mut.
      Wenn viel an vielen Stellen in ihrem Umfeld wirken, ist auch viel getan.
      Steter TRopfen höhlt den Stein – denken Sie dran!
      Und die Systemangehörigenselbst packen ja in ihrer unendlichen Gier noch Sprengstoff in den Stein zum Explodieren…

    • K.Diebner:

      Der Spruch dürfte bekannt sein,
      “Wer mit 20 nicht links fühlt hat kein Herz, wer aber mit 40 noch links ist , der hat kein Hirn.”

    • Hans Püschel:

      Dem ist kaum etwas hinzu zufügen , leider!

  • Werner Fischer:

    Es ist nicht Volksverhetzung was Herr Pueschel schreibt und jeder echte Deutsche unterschreibt, sondern Volksverehrung, Volksaufklaerung zur Volkserhaltung. So sehe ich es und so sieht es jeder normale Mensch.
    Ja die alten deutschen Lieder muessen wieder her ! Es sind nun schon ueber 50zig Jahre her, da erschalten die guten alten Volks und Marschlieder hier mitten im australischen Busch. “Mary Kathleen” war der Ort benannt, Barackenunterkuenfte fuer die Arbeiterschaft eines Uraniumbergwerkes ,mit sogar einem Einkaufszentrum und Schwimmbad, alswohl ein Openair-Kino, ca.50Km westlich von Mount Isa in Nord-Queensland. Da waren so ca. 3 Dutzend juengere Landsleute beschaeftigt, meistens Facharbeiter. Ich selbst, als gelernter Gaertner, musste die Gaerten der Bosse pflegen ( nicht so einfach bei manchmal 40 Grad Hitze); die wohnten etwas ablegen vom Hauptort. Wir formten dann einen “Stammtisch” und da wurde jeden Sonntagmorgen gesungen aus voller Kehle , “Oh du schoener Westerwald” , “Es kommen die lustigen Tage” und all die Lieder von Herms Niel,”Auf der Heide blueht ein kleines Bluemelein” usw , auch “Soldaten, Kameraden, nimm das Maedel, nimm das Maedel bei der Hand”
    Wieviel Bier dabei geflossen ist moechte ich hier nicht erwaehnen,es war viel!
    Jedenfalls erregten wir schon etwas Aufsehen, vor allem wenn wir manchmal Nachts etwas abseits vom Ort unsere Gesangfeiern hatten. Einige Jungen hatten ja die neuesten Schallplatten dieser Art aus der Heimat mitgebracht, auch hatten wir die notwendigen Lautsprecher. Es gab dann auch einige Beschwerden, wir wuerden Nazilieder singen, aber wir hatten ein gutes Verhaeltnis mit den Bossen, schon allein weil gute Arbeit verrichtet wurde, und so verlief dieser Protest buchstaeblich im Sande des australischen Busches. Bei meiner Arbeit wurde ich auf unser Singen angesprochen ,lobenswerter Weise, man konnte uns kilometerweit hoeren. Ein junger Tiroler der auch immer dabei war, aber dann als Dieselfachmann auf ein Frachtschiff zur See ging, schrieb mir dann einen Brief aus einem japanischen Hafen, wie sehr er unser gemeinsames Liedersingen vermisste.

    Also die alten Lieder wieder her, es waere ein Anfang !

    • K.Diebner:

      Wie bekannt wurde, ist der Verleger Herr Grabert zum wiederholten Male von der Gesinnungsdiktatur angeklagt worden.
      Es soll nun an Hand dieses Musterprozesses die kaum noch rudimentär vorhandene Meinungsfreiheit weiter beschnitten werden – nunmehr auch für alle nationalen Schriften, also auch auf die, die nicht die Judenverfolgung im Reich wissenschaftlich beurteilen.

      Bald wird das Singen und abspielen dieser Lieder als Straftat verboten werden.
      Klingt unwahrscheinlich, aber aus Sicht des im Delirium befindlichen Kunstgebildes BRDDR ist das doch nur folgerichtig.

      Ein Vorschlag für Interessierte, der Grabert Verlag in Tübingen vertreibt z.B. dieser Liederbuch.
      Ein neues Standardwerk deutscher Volksliederkultur

      860 deutsche Volkslieder
      992 Seiten
      Kunstleder
      incl. Musik-CD, Spielzeit: 73.01 Minuten
      ISBN: 978-3-93214-403-5
      860 deutsche Volkslieder in einer noch nie dagewesenen überarbeiteten Zusammenfassung.
      Texte und Noten wurden von Hubert Deuringer restauriert und in ihre wahre Fassung gebracht.
      Die dem Buch beigefügte CD umfaßt in einem Musikmix eine Auswahl an Liedern von Hubert Deuringer auf dem Akkordeon gespielt.

    • Wolfgang Rebenbach:

      Herr Fischer
      es ist herzerwärmend! In der Fremde diese innige Liebe zur deutschen Kultur nicht zu verlieren, im Gegenteil diese Heimatliebe wurde immer stärker.

      Als ich vor kurzem in Königsberg war, bemerkte ich hinter mir und meiner Frau einen sehr alten Mann, der uns lauschend folgte. Ich stellte ihn zur Rede. Ganz leise antwortete er, daß er nur unsere Sprache hören wollte, die Sprache seiner Kindheit und Sehnsucht seines Lebens. Es war so anrührend, daß uns die Tränen kamen.
      Es war ein Mensch unserer Art, die Züge waren nordisch.
      Wir luden ihn dann zum Abendessen und dabei erzählte er uns seine Lebensgeschichte, seine deutsche Kindheit und russische sklavische Restlebenszeit.
      Das tiefe angeborene, innige deutsche Lebensgefühl wird nie zerstört werden können, es wird immer stärker je größer die Not, Unterdrückung und die feindliche Umgebung.

    • Hans Püschel:

      Ubd dieses Lebensgefühl, diese Lebensart werden auch nicht untergehn!

    • Morgenröte:

      SEHR SCHÖN, Herr Fischer, Sie werden doch wohl nicht etwas „DEUTSCHTÜMELN“? :D ÁBER: „Es kommen die lustigen Tage“, auch das sangen wir einst bei Wanderungen als Schulklasse (alliierten Teilungskonstrukt DDR, na sieh mal einer an), dies und noch viel mehr. War man versucht, uns einst viele unserer vergangenen Literaten einzubläuen Na, etwas ist schon noch hängengeblieben. :D
      Als ich einmal schrieb, dass wir auch „Tanz mit der Dorle, walz mit der Dorle“ bei Sport und Spiel einst sangen, was kam da einmal als Retoure zu lesen? – dass ich ein Nazi wäre. :D Seit ab 89, der großen Freiheit, scheint die Welt einen noch weitaus größeren Stich als je zuvor. Einem das Heimat/Vaterland auszureden versuchen, wäre nicht nur einfach Kulurtverbrechen an einem Volk und somit seinen Vorfahren, die einst alles aufgebaut, mißachten zu sollen? Wer soetwas einer Volksseele einzureden versuchte, wären nicht nur die größte Volksseelen-Töter, wer es zuließe; somit sogar Vaterlandsverräter. Es geht um unserer ererbtes KULTURGUT. Vor allem unsere vielen deutschen Dichter, wo heute sortiert werden solle: der nicht, jener nicht mehr genehm. Könne nur noch gefragt werden, spinnen die Deutschen, nur dem, was anderen in deren „Genre“ passe? Noch dazu JENEN, welche die Deutschen in BEIDE Weltkriege gedungen?
      .
      Wacht am Rhein

      .
      BLAUE BERGE, GRÜNE TÄLER

      .
      Beide o.g. Lieder, nicht nur der Text-INHALTE wegen, die noch etwas zu sagen haben, vor ALLEM ist es die (Kompositions-)Melodie, die den Menschen NICHT derart auf dem Geist geht, wie die derzeitige WumDum-Musik, worauf die menschlichen Zellen, von vielen kaum wahrgenommen, abwehrend reagieren. TECHNO – zerstört Hirn und damit Seele. Wie festgestellt, macht sogar depressiv.
      Was die Jugendlichen inzwischen allem für einen Koks ausgesetzt sind – unverantwortlich.
      .
      War vor ca. 3 Jahren das letzte Mal dort (Isergebirge/Riesengebirge) und stellte mir vor – Ortschaften, die ich durchfahren – was es bei der Vertreibung doch für ein unendlich traurig langer Zug gewesen sein muss. Das Weinen und Schreien ihres Elends aller, was viele nicht begriffen, jeder der einzlenen ihre Häuser verlassen mussten. Oftmals mit nur einem kleinen LeiterWagl kleiner Habe drauf, zu Fuß zur nächsten, oftmals Kilometer weit entfernten „Sammelstelle“(dort das erste Mal gefilzt, beklaut, dem ohnehin noch verblieben wenigen). Nur wohin – wusste lange Zeit niemand, dazu oftmals beschimpft als „Umsiedlerpack“. Da wurde NICHT gefragt, wie es manche der Älteren schafften oder nicht, viele starben am Straßenrand. Wenn sie zuvor nicht erschlagen: http://www.egerer-landtag.de/Geschichte/Massaker.htm
      .
      WER SEINE WURZELN VERLEUGNT,
      VERLEUGNET SICH SELBST!

    • Hans Wesenmaler:

      Allmählicher Bevölkerungsaustausch in der Schuldkolonie!

      Auch die Tatsachen anzusprechen, die sich mit den Folgen der Umvolkung unseres Landes befassen, wird strafrechtlich verfolgt.
      Unsere Heimat wird ganz langsam in eine uns feindlich gesinnte artfremde Umgebung verwandelt, jedes Aufbegehren gegen die neuen uns artfremden Herren wird unterdrückt.
      Die deutschfeindlichen Verbrechen werden verschwiegen und deren Offenlegung unter Strafe gestellt.
      Herr Püschel, wo nehmen Sie Ihre Hoffnung her?

    • Hans Püschel:

      Aus unserm Deutschtum – das ist nicht unter zu kriegen, glauben sie’s!!!
      Und die Finanzoligarchie London-City bis Wallstreet bringt in seiner Gier die Blase bald zum platzen.
      Und dann geht alles zurück auf Start und dann sind wir – die alten Deutschland- und Wahrheits-Verteidiger – hoffentlich der Orientierungspunkt für den Neuanfang!
      Das wird dann der dritte Neuanfang in gut Einhundert Jahren.
      Wer sollte ihn den richtig meistern, wenn nicht wir?
      Vlt. die Griechen oder Italiener oder Briten????
      Ich bin überzeugt, daß nach dem Systemzusammenbruch zwischen Südtirol und Schleswig eine neues Deutschland entstehen wird, endlich ein richtig FREIES!

    • Morgenrot:

      Sowas wärmt das Herz! Die deutschen Volkslieder vermitteln ein inniges Verhältnis zur Heimat. Das hat auch die Machtbande schon lange erkannt und deshalb singt man diese Melodien der Heimat in der Schule praktisch gar nicht mehr.

      Wie Herr Püschel weiter unten sinngemäß sagt: „Der deutsche Volkssinn wird nicht untergehen.“
      Noch nie war unsere Heimat in so großer Gefahr wie heute, die Krise der „Westlichen Wertegemeinschaft“ (geht ohne Gänsefüßchen nicht) zwingt diese Ausbeutungs- und Vernichtungsgemeinschaft aber einmal zum Offenbarungseid und dann wird sie durch ihre eigene Widernatürlichkeit und Frevelhaftigkeit abgeschafft. Das bedeutet die Chance zum Neuanfang. Niemand hat je größere Fähigkeit dazu, je solche allesdurchdringende Lebenskraft zur praktischen, aufstrebenden Existenz bewiesen als das deutsche Volk.
      Und heute hängt diese sich selbst anbetende „Wertegemeinschaft“ am deutschen Tropf. Ohne deutschen Fleiß, ohne deutsche Disziplin (denn ohne die hätte es schon längst einen Aufstand gegeben), ohne deutsche Uneigennützigkeit und ohne den deutschen Glauben an das an sich Gute im Menschen wären dieser andererseits mörderisch deutsch-, ja menschenfeindlichen „Wertegemeinschaft“ schon längst die Mittel zur Aufrechterhaltung ihrer abstrusen Ideologie ausgegangen.

  • Wolfgang Rebenbach:

    Worum geht es eigentlich?
    Aus meiner Sicht will man jeglichen Ansatz von deutschem Nationalbewußtsein zersetzen und zerstören.
    Die Erinnerung an die zweitausendjährige großartige Geschichte unseres Volkes soll ausgetilgt werden, weil wir nur so auch in Zukunft kein deutsches Selbstbewußtsein entwickeln dürfen. Daher wird auch erklärlich, warum das Ausdrücken historischer Tatsachen bei Strafe verboten ist. Die Zerstörung des Selbewußtseins unseres Volkes ist eines Hauptursachen für das zukünftige Verschwinden der Deutschen aus der Welt.

    • Hans Püschel:

      Ja, genau das zeigt ja die staatliche exzessive Gewalt in den letzten Monaten gegen alles Nationale, was sich irgendwo in der BRD noch traut, den Kopf zu heben.
      Das System schlägt um sich. Es muß ihm arg dreckig gehen.
      Sie haben wohl Angst vor ungarischer, griechischer oder jetzt italienischer Entwicklung, wo es gegen EU und für’s Nationale geht!

    • Wolfgang Rebenbach:

      Die Hetze der deutschen Massenmedien gegen die italienischen Wähler ist bezeichnend. Martin Schulz zum Beispiel wetterte heute heftig gegen die Wahlentscheidungen der Italiener und stellte es so dar, als wenn die italienischen Wähler politisch nicht durchblicken, politisch ungebildet seien. Welch Arroganz spricht aus seinen Einlassungen? Die Demokratie funktioniert aber nur im Nationalen, nur in Völkern können demokratische Verhältnisse entstehen. Seit der Revolution 1848 erkannten deutsche nationale Patrioten die Einheit von demokratischen und nationalem Bewußtsein als Voraussetzung zur Freiheit. Demokratie und Nation, Staat und Volk gehören zusammen, dafür haben unsere Väter und Großväter gekämpft und viele ihr Leben gelassen.
      Die Liebe zum eigenen deutschen Volk war immer die maßgebende Kraft im Kampf um die Freiheit des deutschen Volkes..
      Das wollen die EU-Machthaber abschaffen.
      Herr Püschel, haben Sie noch Hoffnung?

    • Hans Püschel:

      Sie kennen doch das Motto: Liebe, Glaube, Hoffnung…
      DIE werden wir nie aufgeben!
      Das sind wir ganz einfach unseren Vätern und Vorvätern schuldig!
      Was die alles durchgestanden haben, damit wir heute überhaupt weitermachen können.
      Hören Sie sich zwischendurch immer mal wieder unsren wundervollen Lieder an: Herms Niel usw.
      Niemand anderes als die Deutschsprachigen haben solch unvergleichliches Liedgut geschaffen.
      Und gemeinsames Singen macht soooo stark, deshalb haben ja auch Giordano und Konsorten das Volkslied abgeschafft in D – es sei nazistisch!!!!
      gerade deshalb müssen wir’s pflegen UND singen!
      Wir wollen gemeinsam marschieren, weil mit uns Deutschland steht oder fällt,
      denn es ist unsre große Heimat, die schönste auf dieser Welt!

  • Filip HG:

    “Wenn jemand also „die massenweise Vernichtung von Menschen in NS-Konzentrationslagern als erlogen, bzw. völlig übertrieben darstellt“ – wie SA Hübner behauptet, dann wohl Meyer und Kranz in ihren Veröffentlichungen.”

    Möglicherweise ist es in der BRD inzwischen verboten, Fritkof Meyer vom Spiegel und Thomas Kranz, Leiters der wissenschaftlichen Abteilung der KZ-Gedenkstätte Majdanek, zu zitieren?

    • Hans Püschel:

      Das will ich ja herauskriegen, was so alles verboten ist.
      Bislang hatte SA Hübner es ja selbst so gesehn: als geschichtshistorisch relevant. Insofern war es gut, daß der leicht verblödete Antifa-Mylius es mir geschrieben hat…
      Übrigens heißt nicht in der lustigen Pater-Braun-Serie der leicht dusselige Hiwi vom kardinal nicht auch Mylius???

    • Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de:

      nö, des Bischofs Hemmelrath intriganter und bibelfester, vielwissender, aber blutarmer Gehilfe heißt Monsignore Anselm Mühlich – aber da »Mylius« ohnehin nur die latinisierte Form von »Müller« oder »Möller« ist, sollte die Associationskette »Mylius« – »Mühlich« gestattet sein – ein boshafter, moralinsaurer, über seine eigene Unbedeutsamkeit verbitterter Miesepeter…

    • Hans Püschel:

      Oh, ja, vielen Dank, damit’s der Vogel auch richtig mitbekommt!
      Aber die Beschreibung haut 100 pro hin…

  • K.Diebner:

    Wir Zeitzeugen sterben halt aus – das System vermerkt das mit spürbarer Erleichterung, die Märchensammlungen können ungehinderter ins hirngewaschene Volk dringen.

    Bewusst wahrgenommen habe ich das Kriegsgeschehen ab 1943, „Fliegeralarm, Keller gehen“, sollen meine gebrabbelten Worte dazu gewesen sein. Ich bin 1937 in Chemnitz geboren.
    Am 5. März 1945 wurden wir dort ausgebombt, mich grub man aus dem Keller (ich wurde im wahrsten Sinne des Wortes befreit), für nahezu alle anderen Mitbewohner des Hauses war jede Hilfe zu spät.
    Die britische Presse meldete wenig später triumphierend “Chemnitz ist eine tote Stadt”
    Als Kriegswaise wuchs ich auf, meine Mutter überlebte diesen Terrorangriff nicht und mein Vater fiel im Jahr zuvor, Mitte 44 im Kessel von Brody.
    Ich hatte trotzdem noch Glück, meine „Mutter“ wurde die Frau von Vaters Bruder.
    Mein Onkel fiel 46 in die Hände der Sowjets, wurde dahin deportiert und musste am Aufbau der sowj. Raketentechnik (er war Trägerwaffen- & Kernwaffenspezialist, damals nannte man das noch Uransprengstoff) mitwirken.
    Die Sowjets hatten da einen gewaltigen Nachholbedarf, der der US übrigens war kaum geringer, hier lügt die offizielle Geschichtsschreibung ebenso. Zurückblickend muß man konstatieren, es war eine friedenserhaltende Tätigkeit, denn ohne den sog. Kalten Krieg in Verbindung mit einem militärischen Patt, wären wir Deutschen schon damals aus der Geschichte getilgt worden. Das ist wahrlich keine Übertreibung, die Pläne dafür lagen alle in der Schublade. Wie wir wissen, waren besonders einflussreiche jüdische Kreise an der Eliminierung von uns sehr interessiert.
    Den sog. Alliierten ging es nie um eine Befreiung des Deutschlands vom Nationalsozialismus, sondern um seine totale Vernichtung, es hatte sich aus ihrer Sicht zu schnell nach dem 1. Weltkrieg erholt.
    Die Endlösung der „Deutschenfrage“ war und ist deren höchstes Ziel.

    Seiner erzwungenen dortigen Tätigkeit verdankte ich ab 57 mein Studium in Moskau.Das war weit vor der Zeit, als das Blauhemdmädchen Kasner dorthin delegiert wurde.
    Bei mir war es eine „Anerkennung“ für die erbrachte/erzwungene Wissensvermittlung meines Onkels an die sowj. Militärs, bei der Angela und allen Nachfolgenden zählte, natürlich neben vorausgesetzter Grundintelligenz, vor allem die absolute Linientreue zur Partei der DDR.
    Es war ein Lebensabschnitt, nicht einfach, aber auch eine Begegnung mit vielen Persönlichkeiten, die prägend, ob ihrer warmherzigen Menschlichkeit, für mich waren. Die den von Stalin und Konsorten geführten Export des Sozialismus schon damals sehr differenziert, kritisch gegenüberstanden.

    Der Krieg des Reiches mit dem bolschewistischen System des „Väterchen Stalin“ war dann später kein Tabu Thema mehr. Dabei erfuhr ich aus berufenem Munde von den ungeheuren, das Riesenland in ein Armenhaus verwandelnden, Kriegsvorbereitungen der Bolschewisten.

    Mit Diplomen kehrte ich zurück in die DDR, bald kam es, absehbar im Rückblick, zur Konfrontation mit dem System. Meine Einstufung als „Gefahr für die nationale Sicherheit“ war mit den üblichen Schikanen verbunden, wie sie heute auch wieder üblich sind.
    Die Stasi war stetig präsent, sichtbar und verdeckt, die Einbestellungen zur MfS Dienststelle gehörten zum Alltag, unregelmäßig und willkürlich, meine Inhaftierung war nur noch eine Frage von Lust und Laune dieser neuen geheimen Staatspolizei.
    Tatkräftige, wenn auch nicht ganz uneigennützige Hilfe erhielt von einer Seite, die heutzutage wohl ähnliche Probleme mit der neuen Gesinnungsdiktatur hätte.
    Mein Ausweichend in die Staaten war die Interimslösung – dass es so viele Jahre wurden habe ich damals nicht geahnt.
    Die Wende erlebte ich dort, es war unbeschreiblich. Freunde, die das Geschehen als neutralere Beobachter sahen, sprachen schon damals von einem größer gewordenen Käfig, in dem aber wohl kein Mangel an Bananen herrschen würde.
    Unsere derzeitigen Diktatoren verteufelt das Reich als Diktatur, es war für die überwältigende Mehrheit des deutschen Volkes sicher eine Diktatur – eine zum Wohlfühlen.
    Die heutige offizielle historische „Geschichtsschreibung“ ist ein Sammelsurium dreistester Lügen, die stets nach dem Algorithmus „Je frecher, desto besser“ ablaufen. Der Erfolg dieser Methode gerät zunehmend in Schieflage, umso wütender geht man nun gegen die „Nazi“-Dissidenten vor.

    • Hans Püschel:

      Ohne Diktatur/ straffes Regime wäre keine Lösung aus dem existenziellen Desaster möglich gewesen, in dem sich das reich 1933 befand
      Wer irgendetwas anderes faselt oder spinniert, ist weit weg von der Realität.
      Denn die eingliederung in den kommunistischen Block, dann ganz Europas wäre wohl kaum eine Alternative gewesen, wäre bei den Menschen auch nicht durchsetzbar gewesen.
      Das dumme war, das der Erfolg dieses straffen System so umwerfend war. Vlt. war die Ansteckungsgefahr gar nicht so groß gewesen, vor der USA und GB ja Angst hatten, weil dieser Erfolg eben nur bei wenigen Völkern möglich gewesen wäre.
      Man sieht’s ja heute in Europa.
      Die Aktivitäten und die Mentalitäten sind ja die gleichen geblieben, was wieder zu Spannungen führen muß, je enger sie zusammengepackt werden.

  • Werner Fischer:

    Alles was Sie da schreiben lieber ,Herr Pueschel, hat Hand und Fuss, normales, natuerliches Denken. Ich glaube und befuerworte jedes Wort. Wenn Ihre Sprache nun hart und scharf ist,kommt dies aus der Notwendigkeit : ” Zu jedem harten Klotz, gehoert ein scharfer Keil.” Da muessten doch in dem verbliebenen Restdeutschland, der heutigen BRD noch einige deutsche Genes verblieben sein nach der grossen Katastrophe,habe gelesen die sollen indestructible, also unzerstoerbar sein. So sollte auch etwas bei Ihren Anklaegern verblieben sein und es ist zu hoffen, dass diese Deutschen Genes hier mal zum Vorschein kommen und wir alle koennen sagen und hoffen: Deutschland ist noch nicht verloren ! Dafuer bemuehen wir uns und kaempfen weiter. Weiterhin alles Gute !

  • Eisbär:

    Wie gesagt Herr Püschel, ich komme zu Ihnen. Sollen doch die Herren Richter erstmal ihren Amtsausweis vorlegen können. Ich glaube sie haben keinen. Sie sind nur Vasallen einer NGO

    • Hans Püschel:

      Über diese Schiene, die der grundsätzlichen Legitimation, muß ich mich erst noch richtig kundig machen, weil – wenn man sie fährt – dann auch in den diesbezüglichen Details bombenfest sein muß, um das durchzuziehn. Da geht’s ja dann in die formaljuristische Feinarbeit!

  • Waffenstudent:

    DER GLÄSERNE BUTTERTELLER ANNO 1949

    Einen Vater, wie man ihn sich als Kind vorstellt, den lernte ich nie kennen. Und die ersten Männer, an die ich mich erinnern kann, das waren in meinen Augen fast alle feindliche Soldaten. Gut, manche davon mögen auch nahe Verwandte und Nachbarn gewesen sein, aber auch die betrachtete ich als persönliche Bedrohung. Ich lebte nämlich von Geburt an zusammen mit meiner Mutter in der französischen Zone des Rheinlandes und spürte sehr früh das allgemeine männliche Interesse an ihr. So wuchs ich an ihrer Seite früh in die Doppelrolle des Beschützer und Beschütztwerdenden hinein. Gewohnt haben wir im Haus der Großeltern. Dorthin kam auch einmal zur Abendzeit ein einzelner Soldat. Die Frauen waren gerade dabei, den Tisch zu decken. Der kleine runde gläserne Teller für die selbstgemachte Ziegenbutter stand schon vor mir. Mutter wie auch die Oma waren mit der Zubereitung der Getränke beschäftigt. Der Fremde stand artig an der Tür und hatte nur Augen für die junge Frau. Außer uns Vieren war sonst niemand im Raum. Ich saß als knapp Vierjähriger auf meinen Küchenstuhl hatte Angst und den Butterteller fest im Auge. Irgenwann meinte der Besucher, es sei an der Zeit, meine Mutter zu umarmen. Und dann geschah es: Es war getan, eh es gedacht! Der Soldat schrie, ließ von meiner Mutter ab, und der kleine schwere Glasteller rollte langsam auf dem Küchenboden aus. Die Oma stellte sich mit dem Metzgermesser schützend vor mich, und meine Mutter versorgte die große heftig blutende Platzwunde an der Stirn meines Feindes. Der verließ nach kurzer Zeit geschlagen unser Haus. Dann kamen auch deutsche Männer in die Küche und redeten aufgeregt durcheinander. Mich steckte erst mal ohne Abendessen ins Bett. In der folgenden Nacht habe ich wunderbar geschlafen.

  • Leser:

    Wieso machen wir eigentlich nicht von dem Recht Gebrauch den Straftatbestand der Volksverhetzung zu unserem Schutz anzuwenden. Verhetzend ist etwas doch dann wenn es nicht der Wahrheit entspricht, oder? Das wird aber realistischer Weise daran scheitern, daß bei uns im Besetzen Rest Deutschland nicht das Recht regiert, sondern die Gewalt, nämlich die Staatsgewalt, und dies auch mit fehlender und/oder rechtswidriger Rechtsgrundlage. Also in Willkür.

    • Uelzen:

      Nein, das sehen Sie falsch. Verhetzend ist, was nicht der gesetzlich vorgeschriebenen GGeschichtsschreibung entspricht. Die Wahrheit ist dabei völlig sekundär.

Kommentieren

© 2011 Hans Püschel