Der Islam – ein Ableger des Christentums?
Hui – sowas zu sagen, kann gefährlich sein. Doch gar zu beweisen, wie es das Saarbrücker Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran (Inarah) getan hat! Der Koran nicht vom Propheten Mohammed in der Arabischen Wüste wörtlich aufgeschrieben? Das Ergebnis der Saarbrücker Forscher: Ethnische und Kulturgeschichte und die sprachliche Prägung des Koran weisen zweifelsfrei auf die Stadt Merw in Chorasan, dem heutigen Südturkmenistan, hin als Entstehungsort. Dort an der Seidenstraße lebte ein buntes Völkergemisch, u.a. auch Aramäisch sprechende Christen, welche den urchristlichen Monothismus nicht aufgeben wollten, also mit der im 5. Jahrhundert sich durchsetzenden hellenistischen Gottessohn- und Dreifaltigkeitstheorie absolut nix am Hut haben wollten. So begannen sie vermutlich Mitte des 6. Jahrhunderts, sich ein eigenes monothistisches Galaubensbekenntnis aufzuschreiben. Dazu verwendeten sie ihnen wichtig und richtig erscheinende Bausteine des Alten und Neuen Testaments, ostsyrische, gnostische bis hin zu buddhistischen Glaubenselementen. So entstand der Ur-Koran, welcher von den arabischen Herrschern übernommen und in der Folge aber allmählich von seinen christlichen Wurzeln getrennt wurde. Der gemischtsprachige Text wurde in arabische Schriftzeichen umgeschrieben, nicht einmal übersetzt, so daß er sich nicht immer mehr zweifelsfrei erschließen läßt. Aus der aramäischen Jesusbenennung Mahmet – der zu Preisende – wurde so im 7.-8. Jahrhundert der arabische Muhammad. Der Jesus-Bezug und christliche Hintergrund sollten verschwinden. Dazu erschufen die Wüsten-Chefs einen eigenen Entstehungsmythos durch den günstigerweise verbliebenen Propheten Mohammed, der die Koransuren in göttlicher Eingebung mündlich offenbart hatte, welche dann Jahrhunderte später aufgeschrieben wurden – wortgetreu!
Dies Alles ist brisant und wurde durch die Inarah-Forschung in vielerlei Monographien und Aufsatzbänden wissenschaftlich nachgewiesen! Allerdings kann so etwas natürlich in einer angeordnet islamfreundlichen BRD nicht einfach so hingenommen bzw. stehengelassen werden. Es formiert sich Widerstand in Gestalt der Berliner Islamkundler Neuwirth und Marx. Sie wollen in einem 18-Jahre-Mammutprojekt eine Prachtausgabe der wichtigsten Koran-Handschriften editieren, allerdings OHNE durch Quellenkritik dem Islam seine theologische und kulturelle Eigenständigkeit zu beschneiden, denn jeder Schnitt zuviel – wäre dort wohl schmerzhaft. Und wer von beiden Forschergruppen bekommt wohl die Fördergelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG? Keine Frage – jawoll, die säkulare Bundesrepublik fördert nicht die freie Forschung sondern ‘natürlich’ die Stärkung religiöser islamischer Dogmen! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Doch es kommt noch schlimmer: Günter Lüling bezahlte seinen Nachweis, daß einige Koransuren identisch sind mit frühchristlicher Poesie, mit 19-jähriger Arbeitslosigkeit in Deutschland – also mit seiner Karriere. Wohlweislich auch angesichts dessen schrieb der Autor des Buches “Die syro-aramäische Lesart des Koran” – Christoph Luxenberg – dies 2000 unter Pseudonym. Der Libanese Samir Kassir trat leider nicht unter Pseudonym auf, so daß er aufgrund seines Engagements für eine derartigen Koranforschung mittels Autobombe zum Verstummen gebracht wurde. Zusätzlich steht nun zu befürchten aufgrund dieser Koranforschungen, daß es höchst zweifelhaft erscheint, ob ihm als Ausgleich und Belohnung für seinen Mut zu Forschung und Wahrheit wenigstens viele Huris den frühen Aufenthalt in einem der Himmel versüßen. Zu gönnen wär es ihm.


Guten Abend allerseits,
angesichts der Flunkerei der muslimischen Propagandisten und Apologeten wie auch ihrer politisch-korrekten Nachbeter ist es gut und womöglich für die Juristen unter Ihnen besonders nützlich, daß ein Standardwerk über das islamische Recht, nämlich EDUARD SACHAU, Muhammedanisches Recht nach schafiitischer Lehre, Stuttgart/Berlin 1897, hier gelesen und heruntergeladen werden kann:
http://openlibrary.org/books/OL24347298M/Muhammedanisches_Recht_nach_Schafiitischer_Lehre
Die schafiitische Schule dürfte die verbreitetste unter den vier sich gegeneinander als rechtgläubig anerkennenden Rechtsschulen des sunnitischen Islams sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Christoph Heger
Guten Abend, Herr Püschel,
meinen Glückwunsch zu Ihrer schönen Internetseite. Ich freue mich insbesondere, daß Sie die Forschungen des Inarah-Kreises und auch die älteren Forschungen von Günter Lüling würdigen.
Nur eine Korrektur: Der Vorname von Herrn Dr. Lüling schreibt sich “Günter” ohne ein “h” hinter dem “t”.
Freundliche Grüße
Ihr Christoph Heger
Vielen Danke, Dr. Heger.
Ich denke, gerade das, was unterdrückt bzw. verdrängt wird von seiten der ‘Guten Gesellschaft’, weil’s unbequem ist, muß immer wieder gesagt werden und an’s Tageslicht kommen. Schon um den Beiseitegedrängten beizustehen und ihnen Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen. Zumal es wie vorliegend um die wichtige Auseinanderstzung mit dem Islam geht, vor dem unsre maßgeblichen Politiker offensichtlich alle Dämme einreißen wollen.