Zwangsläufiges:
Wenn ich Nazi bin, nur weil ich mit Leib und Seele für Deutschland einstehe, dann bin ich stolz, ein Nazi zu sein!

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"Niemals darf ein Mensch, ein Volk wähnen, das Ende sei gekommen. Güterverlust läßt sich ersetzen; Über anderen Verlust tröstet die Zeit; Nur ein Übel ist unheilbar: Wenn ein Volk sich selbst aufgibt." Johann Wolfgang von Goethe

Der Vertrag von Rapallo

Reichskanzler Joseph Wirth (2.v.l.) mit den russischen Vertretern: Krassin, Tschitscherin, Joffe

wurde heute vor 90 Jahren, am 16. April 1922 zwischen Deutschland und Rußland geschlossen. Zum Entsetzen der Engländer und Franzosen. Ein Meisterstück der Diplomatie von Außenminister Rathenau war besiegelt, als er diesen Vertrag mit seinem russischen Amtskollegen Tschitscherin in dem Ort an der italienischen Küste unterschrieben hatte. Die wichtigsten Vertragsbestandteile waren der gegenseitige Verzicht auf Reparationen, Aufnahme diplomatischer Beziehungen und bevorzugte Handels- und Wirtschaftsbeziehungen. Da es Rathenau im Jahr zuvor bereits gelungen war, mit den USA einen separaten Friedensvertrag abzuschließen, der keine unbegrenzten Zahlungen und deutsche Alleinschuldklausel enthielt, war damit der zweite ehemalige Kriegsgegner aus der Reihe der wirtschaftlichen und finanziellen Ausbluter Deutschlands herausgebrochen. Für England und Frankreich war es ein schwerer Schlag, da das bolschewistische Rußland außerdem jedwede Rückzahlungsverpflichtung des Zarenregimes für erhaltene Kredite verweigerte.

Rapallo war der Beginn einer langjährigen und erfolgreichen wirtschaftlichen und militärischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Rußland. Die Sowjets erhielten Know-how, die Republik Rohstoffe und die Reichswehr mehr Möglichkeiten, die harten militärischen Beschränkungen des Versailler Vertrages abzufangen.

2 Kommentare zu „Der Vertrag von Rapallo“

  • Gundram Peißker:

    Vielen Dank Herr Rathenau für diese Diplomatische Großtat, man könnte ja fast meinen am ,,jüdischen Wesen” (oder wars nur halbjüdisch) sollte Deutschland genesen.
    Aber so viel Anerkennung gibt es erst 100 Jahre später Dank Herrn Püschel.
    Das Rathenau von nationalen Kräften ermordet wurde hallte ich persönlich für eine Verschwörungstheorie wie NSU, Überfall auf Polen die Mondlandung oder die Erdkrümmung.
    Vielmehr ist es möglich das arabische Kräfte Rathenau (jüdischer Hintergrund) wegen des Nah-Ost Konflikts beseitigt haben. Die wollten doch schon damals die Weltherrschaft an sich reißen die Araber oder waren es die Juden ?

    In diesem Sinne Schalom Kamerad Püschel

    • Hans Püschel:

      Grüß Gott zurück, Kamerad Peißker (kann mich nicht so recht an Schalom gewöhnen)! Es gibt nicht nur schwarz-weiß. Dies ist ja die typische amerikasnische Betrachtungsweise aller Vorgänge. Die meisten Sachverhalte sind eben grau in grau. Und ich bin ziemlich überzeugt, daß Rathenau eine stringente deutsch-nationale Gesinnung hatte, so wie er vor, im und nach dem Kriege gelebt und gewirkt hat. Sicher war er ein cleverer Geschäftsmann, aber das nehme ich ihm nicht übel. Genauso wie heute viele national denkende Menschen sich nicht laut äußern können, weil sie sonst ihre Lebensgrundlage verlieren. Aber Rathenau war neben seinem Leben als Geschäftsmann wohl viel zu tief als Deutscher fühlend. Wie es damals wohl auch bei der Mehrheit des Volkes Fakt war. Ich denke, daß die deutsche/preußische Denk-, Wirtschafts- und Lebensweise einen Großteil der Juden hier im Lande zu 100 % erfaßt hatte, siehe Kämpfer im 1.WK. Dazu ist sie ja viel zun gut und zu überzeugend, als daß man sich ihr – hier länger lebend – verschließen könnte. Deshalb haben wir ja auch mit der pauschalen Verurteilung des jüdischen Deutschen (!) einen großen Fehler, sogar menschlich gesehen Verbrechen begangen. Und wohl Tausender bester Kämpfer für Deutschland begeben. WEnn wir nicht mehr differenzieren können, werden wir auch nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden. Und wir Deutschen von heute haben so viele Einmischungen anderer Völker in uns aufgenommen, von Römern und Hunnen, Sarazenen bis Normannen, Hugenotten, Slawen und auch Juden – und das hat uns offensichtlich gut getan, wenn man sich die letzten 2.000 Jahre besieht. Wir dürfen nur keine Übertreibung, besser Überschwemmung zulassen so wie heute, zulassen. Wie mit jeder Sache: allzuviel ist ungesund. Ein Problem hab ich doch mit dem grinsenden Exemplar im Fernsehen und entsprechenden ZK-Leuten, die immer Recht haben und immer, sofort und lautstark wissen, was für Deutschland und uns Deutsche gut und richtig ist und selbst nie als Deutsche gefühlt haben, sondern nur für Staaten außerhalb. Ansonsten nur ihre mehr oder weniger schmierigen Geschäfte zwecks Reichtum in Deutschland realisieren. Aber auch DER Krug geht nur solange zum Brunnen bis er bricht. Als Walser seine berühmte Preis-Rede in der Paulskirche hielt, hat’s schon einem zum Infarkt verholfen und zum Staastbegräbnis…
      Im Übrigen empfehle ich zum Verständnis des Geschehens unbedingt Ernst von Salomons “Die Geächteten”! Das hat mir auch sehr geholfen.

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© 2011 Hans Püschel