Zwangsläufiges:
Wenn ich Nazi bin, nur weil ich mit Leib und Seele für Deutschland einstehe, dann bin ich stolz, ein Nazi zu sein!

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"Niemals darf ein Mensch, ein Volk wähnen, das Ende sei gekommen. Güterverlust läßt sich ersetzen; Über anderen Verlust tröstet die Zeit; Nur ein Übel ist unheilbar: Wenn ein Volk sich selbst aufgibt." Johann Wolfgang von Goethe

In Leipzig begraben!

Die Freiheit

Die Freiheit auf den Barrikaden

Nein, nicht der Hund sondern die Grundrechte wurden gestern am 20. August im Jahre des Herrn 2011 in Leipzig begraben. In die Stadt der Montagsdemonstrationen kommt Ruhe: geschäftige Friedhofsruhe! Die arg runtergekommene Dame “Demokratie” oder “Freiheit” – wie sie uns Delacroix so hehr, schön und mitreißend auf den Barrikaden von Paris gemalt hat – wurde endgültig zur Hure des Regimes gemacht.

Den wenigen Kämpfern für deutsche Interessen, die sich bis zur Ostseite des Hauptbahnhofs durchgeschlagen hatten, wurde teils triumphierend, teils deprimiert mitgeteilt, daß die schon vom Völkerschlachtdenkmal in die Bahnhofsecke verdrängte Kundgebung zu Euro und EU von obersten sächsischen und deutschen Gerichten ganz untersagt worden sei. Formal wären auch alle Gegenkundgebungen verboten. Die in größeren Gruppen anreisenden Teilnehmer wurden schon vorher aus den Zügen geholt und mit Platzverweisen ausgesperrt.

Das Grundrecht auf Demonstrations- und Versammlungsfreiheit zur Farce gemacht? Noch dazu angesichts einer solchen, sicher große Teile der Bevölkerung interessierenden weil existenziellen Problematik? Und nur, weil die Polizei angeblich ein paar hundert Rotfront-Chaoten nicht im Zaum halten kann? Denn die Mär von den gewaltbereiten Rechten kann doch seit Dresden nicht mal mehr auch dem unbedarftesten Deutschen untergejubelt werden, selbst vom ignorantesten oder dummdreistesten Medienvertreter nicht.

Der Bahnhof selbst war umstellt von Bereitschaftspolizei. Auf meiner Suche nach dem Versammlungsleiter quer durch den ganzen Bahnhof sammelten sich hinter meinem schwarz-rot-goldenen Fähnlein einige wenige durchgekommene, weil individuell angereiste Demonstrationswillige. Vor dem Ostausgang wurden wir fündig.

Allerdings starrten wir in die Mündungen diverser Kameras rundherum. Die Phalanx der Rotfront- oder Antifa-Industrie hatte sich aufgestellt, um ja keinen der wenigen Nationaldemokraten – pardon ‘Nazis’ – zu verpassen und ihn für den öffentlichen Internet-Pranger abzulichten. Mit Bedauern stellt ich fest, nicht ein Stück Trauerflor für mein Fähnlein mitgenommen zu haben für’s Anlaß gemäße Foto. So sehr hatte ich Naivling auf unsere höchstrichterliche Rechtsprechung vertraut.

Guten Morgen! Angekommen im Rotfront-Staat? Als ich einer Frau hinter ihrem Kamerastativ mitteilte, wie sehr mich diese Szenerie an die Montagsdemo 1989 in unserer damaligen Kreisstadt Hohenmölsen erinnerte mit den schwarz gekleideten Herren drum herum – allerdings nicht so offensichtlich filmend, blieb ihr Gesicht ziemlich versteinert. Nur ein leichtes Zucken war zu bemerken, als ich sie fragte, ob sie ihr Handwerk noch bei der Stasi gelernt hätte. (Naja, vielleicht war sie doch zu jung dafür.) Dafür aber keinerlei Regung, als ich ihr erklärte, aus dieser Fahne 1991 fein säuberlich das alte Emblem herausgetrennt zu haben und welche Bedeutung dieses neue alte Sinnbild Deutschlands für mich hat.

Also keine Kommunikation möglich! Dafür standen auf der anderen Straßenseite drei junge ebenfalls kamerabewaffnete Männer. Ich fragte laut nach drüben, ob sie denn ihr Geld nicht auf ehrliche Art und Weise verdienen könnten? Und so dumm sähen sie doch gar nicht aus, als daß sie nicht etwas Ordentliches lernen könnten, was der älter werdenden Gesellschaft richtig zum Nutzen gedeiht! Es können ihr doch nicht alle auf der Tasche liegen. Von unseren einwandernden ‘Fachkräften’ kann ich’s nicht erwarten, also muß doch wenigstens die deutsche intelligentere Jugend diesen Part übernehmen! Ja nun, auch dort keine Reaktion bis auf eine gewisse Gesichtsfärbung.

Also offensichtlich totale Kommunikations-Starre bei der gesamten Rotfront! Dafür sprang der wohl leitende Polizeioffizier der Rotfront-Jugend bei und hieß mich streng, die schmale Straße wieder rückwärts zu verlassen, obwohl sie eigentlich durch die starke Polizeipräsenz überaus stark verkehrsberuhigt war. Und um sicher meine Kommunikationslust weiter einzudämmen hieß er mich entschieden, meine Fahne wieder einzurollen. Vermutlich sah er die deutsche Fahne als eine Provokation für Rotfront an! Anders erschließt sich mir dieses Verlangen nicht. Ich wand dagegen ein, daß ich schließlich genau wie er auch auf diese Fahne nebst Grundgesetz vereidigt sei und daß diese Fahne doch niemals in Deutschland eine Provokation darstellen könne! Aber das zog erst recht nicht: Es gänge mich nichts an, worauf er vereidigt sei, basta!

So rollte ich frustriert mein Fähnlein ein – denn für eine Beschlagnahme ist sie mir zu wertvoll – und dachte: Wie gut hatten’s wir Ossis doch vor 22 Jahren in der guten alten DDR-Diktatur. Da durften wir Montags demonstrieren und auch in Leipzig deutsche Flaggen schwenken. Wir hatten wohl kein Verfassungsgericht, aber wenigstens eine vom Volk bestätigte Verfassung. Mal so nebenbei.

Ich sagte noch laut so vergebliches Zeugs wie “daß es doch ein Armutszeugnis für unsere ‘Demokratie’ wäre, wenn man nicht mal mehr eine harmlose Kundgebung in einer Großstadt durchführen könnte” usw., aber das perlte an all den staatlichen Gegenkräften des guten Dutzends so ‘furchtbar gefährlicher Nazis’ ab wie Wasser am Lotusblatt. Wir wurden zum Verlassen der Stadt aufgefordert.

Im Nachhinein bin ich jedoch froh, noch gesund aus Leipzig zurückgekommen zu sein. Immerhin hat es doch Freitagabend und Samstagnachmittag die eigentlich höchstrichterlich verbotenen Gegendemonstrationen gegeben. Naja, es gibt immer welche, die etwas gleicher sind als die Anderen, nicht wahr? Verbote? Ach, das ist doch blos was für Rechte! Linke sind gut: Die lieben kleinen Kinderlein des Künstlers Michael Fischer-Art malen fröhlich so etwas wie “Tötet Nazis” auf’s Pflaster und Mitveranstalter “Prinz” Sebastian Krumbiegel steht fröhlich dabei. Das mit dem “Du mußt ein Schwein sein” hat er wohl gut verinnerlicht. Natürlich fehlt auch Stadträtin Nagel nicht, denn die ‘verbietende’ Stadt muß ja neben dem Ordnungsamt ordentlich vertreten sein und drauf achten, daß alles seine Ordnung hat!

Achtung , Nationaldemokraten, welch Menetekel steht da in Kreidefarben geschrieben! Was hat Kinderhand (anstelle von Mund) dort kundgetan, was das kleine Ohr zu Hause oder im Rotfront-Verein aufgeschnappt hat als Wahrheit? Es bleibt ja nur die Frage, ob es ernst gemeint oder “nur” abschreckend sein soll, der “tote Nazi”.

Jedenfalls muß man sich darauf einrichten! Dies kann ja nur eine Kriegserklärung sein. Aber jammert mir später nicht, Ihr hättet nicht angefangen! Rotfront ist sich wohl sicher, nunmehr den ganzen Staat in der Hand zu haben. Offensichtlich ist die letzte staatliche Machtsäule ‘Judiskative’ auch gekippt.

Aber eins wird mit Sicherheit nicht geschehn, daß Nationaldemokraten sich wie weiland der letzte Sachsenkönig verziehen mit den Worten “Machdoch eiern Dreck alleene!” Das können wir nicht, weil’s um Sein oder Nichtsein unseres Volkes und Landes geht! Der Kampf geht weiter…

5 Kommentare zu „In Leipzig begraben!“

  • Einer von den Guten!:

    Ihr Argument ist nicht von der Hand zu weisen, aber die Gier einiger Leute und Gruppierungen ist unersättlich. Diesbezüglich ist auf das “Kapital” verlaß.
    Die Kuh gleichzeitig zu melken und zu schlachten ist wenig erfolgversprechend !

    Viele Grüße
    EvdG

    • Hans Püschel:

      Das ist 100%-ig richtig. Darum tippe ich auch auf das zuerst zusammenbrechende Eu-System, weil ja da vor allem herumspekuliert wird. Und dieser Haufen läßt sich ja so leicht am nasenring zum Abgrund führen. Die USA pfeifen ihre Spekulanten im Ernstfall immer noch ein bißchen zurück – siehe Ermittlungen gegen die Ratingagenturen. Im Ernstfall sind die USA brutal und pfeifen aufs Gesetz, bzw. biegen es sich zurecht. Das ist die alte Westernmethode… Und die ist überlebensfähiger als unser verknotetes Europa-Bürokratie…

  • Einer von den Guten!:

    Vor 10 Jahren noch wollte man uns mit Argumenten bekämpfen.
    Alle Warnungen und Analysen wesentlicher “rechter” Publizisten und Politiker sind Realität geworden. Finanz- und Eurokrise, Zuwanderung, Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit, Moral – und Sittenverfall usw., usw.
    Welche Argumente soll denn die etablierte Machtclique gegen uns hervorbringen?
    Denen bleibt nur noch die Restriktion in Form von Gestzesverschärfung und schrittweiser Abschaffung der Bürgerrechte. Die daraus resultierenden totalitären Strukturen brechen hervor. Im Gegensatz zu den Kommunisten der Vorwendezeit, haben die hier richtig was zu verlieren und werden nahezu jedes Mittel für den Machterhalt anwenden. Zu was unsere selbsternannt “demokratischen” Politiker alles fähig sind, sehen wir in der Außen- und Kriegspolitik der westlichen Welt aktuell.
    Allein, es ist das letzte Mittel, welches Sie noch ausspielen können, alle anderen Karten sind verzockt. Ich bin fest davon überzeugt, daß wir den jetzt noch mächtigen, aber angeschlagenen Gegner ” aus dem Boxring” werfen werden.

    • Hans Püschel:

      Allerdings bringen die neuen Energie- und Rohstoffquellen im Irak, Afghanistan, Libyen usw. den begünstigten westlichen neuen Eigentümern enorme neue Umsätze und könnten den Konkurs des anglo-amerikanischen Industrie- und Staatenkomplexes etwas hinauszögern, wenn ihm durch den europäischen Konkurs nicht vorher der Kollaps beschert wird.

  • Matthias:

    Danke Hans für diesen Beitrag!

    Für alle noch ein Video.

    MkG Matthias

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