Zwangsläufiges:
Wenn ich Nazi bin, nur weil ich mit Leib und Seele für Deutschland einstehe, dann bin ich stolz, ein Nazi zu sein!

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Gedichte

"Niemals darf ein Mensch, ein Volk wähnen, das Ende sei gekommen. Güterverlust läßt sich ersetzen; Über anderen Verlust tröstet die Zeit; Nur ein Übel ist unheilbar: Wenn ein Volk sich selbst aufgibt." Johann Wolfgang von Goethe

Wieder einmal Zahltag in Krauschwitz?

In den letzten Jahren haben sowohl der Altkreis Weißenfels als auch der neue Burgenlandkreis viel Gutes an den Verbindungsstraßen in und zu unserem Dorf vollbracht. Neue Decken aufgebracht und teilweise grundhaft ausgebaut. Letzteres sollte auch in der Ortslage Kistritz geschehen. Der Haken dabei:

Fußweg Kistritz

Fußweg und Straßenbeleuchtung waren bereits neu errichtet worden und müßten jedoch aus bautechnischen Gründen erneut in den grundhaften Ausbau mit einbezogen werden. Auch gab es mit der Straßenentwässerung noch nie Probleme. Das hieß also, daß bei den Anlaufberatungen dazu bereits im Mai 2009 gemeindlicherseits der Vorbehalt geltend gemacht wurde, die Kosten für die Gemeinde gering und den Straßenausbaubeitrag für die Bürger gleich Null zu halten. Dies wurde durch Landkreis und Planer zugesichert dergestalt, daß aus dem Kanal maximal 20 T€ (abzüglich evtl. Förderung) und aus dem Fußweg- bzw. Straßenbeleuchtungsbau 20 % Eigenanteil (zwischen 10 und 15 T€) erwachsen würden. Dies wäre nach damaligem Stand aus den jährlichen Investitonszuweisungen der Gemeinde auch problemlos zu schultern gewesen.

Nun gut, wie es bei Investititonen so gelegentlich geschieht: es zieht sich und zieht sich. Aber es geht der Realisierung entgegen, bzw. hat diese bereits begonnen. Allerdings wurde der Paukenschlag im Ortschaftsrat in der Februarsitzung deutlich, als im Haushaltsplanentwurf 2012

ein Ausbaubeitrag von 84.ooo € vorgesehen war plus 26.ooo €

seitens der Einheitsgemeinde! Das tut weh! Vor allem angesichts dessen, daß viele Grundstücksbesitzer bereits schon für’s Abwasser entsprechend gebeutelt wurden oder in Kürze werden und nun erneut dran sind. Für etwas, daß eigentlich vollkommen in Ordnung ist? Wär’s da nicht billiger, daß der Landkreis seine 40 T€ Eigenmittel nimmt und das Straßenpflaster dort, wo es gelitten hat, ordentlich ausbessert. Für die Verkehrssicherheit, also die zukünftige Durchfahrtsgeschwindigkeiten, wär’s sicherlich auch ein Gewinn. Also großer Aufstand im Ortschaftsrat bei dieser Haushaltsstelle. Am 19. März nun entscheidet der Stadtrat Teuchern über den Haushalt. Dann sind die Messen gesungen – allerdings im Rathaus und nicht in der Stadtkirche Skt. Georg.

Überraschenderweise stehen nun im Haushaltsplan ‘nur’ noch 48 T€ Bürgerbeitrag, weil die Gesamtkosten von 220 T€ auf 175 T€ geschmolzen wurden. Mit dem Wintereis hinweg? Oder ist’s nur ein Buchungstrick, der dann später nachkommt wie der Bumerang bei “Robinson junior”? Betroffene, wehrt Euch – kann man da nur sagen. Der Staat macht’s ganz geschickt. Von seinen nunmehr nur noch 61 T€ Fördermitteln kriegt er über Umsatzsteuer gleich wieder 33 T€ zurück. Also 29 T€ netto vom Land gegenüber 74 T€ von Bürgern und Gemeinde – was ja letztlich auch blos wieder die Bürger bezahlen! Ist das gerecht? Ist das klug? Im vorigen Jahr wurden drastische die Elternbeiträge für die Kitas angehoben. Der Erfolg: Diese Jahr erhöht sich das Defizit um satte 234.ooo €. Die nächste Erhöhung ist wohl programmiert. Wenn der Stadtrat nicht schlauer wird und begreift, daß dies eine Spirale nach unten ist, nämlich die Kinder abwandern. Gar zu den für die Stadt teureren Kitas, die aber dafür niedrigere Elternbeiträge haben.

Bürger bezahle – heißt wohl die Devise! 

Und es müssen immer die bezahlen, die noch was haben, bzw. ganz aktiv dafür sorgen, daß noch was da ist. Und das ist ja hier in Mitteldeutschland nicht mehr so selbstverständlich angesichts der Altersentwicklung in Richtung Altersheim Deutschlands. Dagegen ist deutsches Geld für alle Welt da -vorzugsweise für Fremde. Da fließen die Milliarden, bald ganze Billionen – von denen niemand mehr eine Wertvorstellung hat – für neue Panzer und Moscheen nach Griechenland, für Banken und deren Bonis (verständlicher: Jahresendprämien), für sinnlose Kriege auf aller Welt. Und im eigenen Land kratzen wir die letzten Euronen zusammen oder verschulden uns gar, um die Kosten der lebensnotwendigen Infrastruktur zu bezahlen!

Haben wir einen gravierenden Systemfehler in Deutschland?

Oder haben wir gar immer die falschen Leute und Parteien mit der Wahrnehmung unserer Interesssen beauftragt. Für wessen Interessen heben Regierung und Parlamentarier so bereitwillig – gut, manche müssen auch vorher noch ein bisser’l angeschnauzt werden – ihre Hände? Die deutschen Interessen, vor allem die unserer Kinder und Enkel können’s absolut nicht sein – soviel steht fest. Und was wir bezahlen müssen, wird Montag abend festgestellt. Dazu noch eine Anmerkung an unsre Stadträte: Für das

Regenrückhaltebecken in Teuchern sind neue Schulden in Höhe von 800 T€

vorgesehen. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme für die Niederschlagswasserentsorgung des entsprechenden Mischgebietes in Teuchern. Also, wenn die Krauschwitzer den Löwenanteil der Kistritzer Regenwasserentsorgung tragen müssen, dann müßten dies ebenso die Teucherner für die Ihrige tun. Ansonsten bezahlen die Krauchschwitzer ja doppelt: einmal für die eigene und dann noch über Zins und Tilgung für die Teuscher’sche. Wenn schon, denn schon gleiches Recht für alle, oder? – meint zumindest der Teucherner-Topp-Gucker.

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© 2011 Hans Püschel